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Wenn die Milch zum Stillen nicht reicht

Eine unzureichende Milchbildung zu diagnostizieren und zu behandeln gehört zu den umfangreichsten Aufgaben einer Stillberaterin. Bei den wenigsten Müttern sind die Ursachen hierfür medizinisch begründet. Meist ist das Baby einfach noch nicht in der Lage, produktiv an der Brust zu trinken, zum Beispiel, weil es zum Beispiel eine Frühgeburt war, unter Anpassungsschwierigkeiten leidet, zu viel schläft oder anatomische Probleme vorliegen. Hierzu zählt unter anderem ein zu kurzes Zungenbändchen.

Risiko der älteren Schwangeren?

Bei der Erbkrankheit handelt es sich um das Down Syndrom (Trisomie 21). Das Risiko, dass dein Kind eine solche Erbkrankheit bekommt, steigt mit Deinem zunehmenden Alter. Bei Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren liegt es bei 0,006 Prozent. Gleichzeitig steigt auch das Risiko für Fehlgeburten, Frühgeburten oder für mögliche Fehlbildungen.

Wo bekommen Schwangere und Mütter Hilfe?

Zusammenarbeit und Stillförderung ist wichtig

Genau deshalb empfiehlt die Nationale Stillkommission einen guten Austausch zwischen dem Fachpersonal und ein besonderes Augenmerk aller beteiligten Akteure, auf die so wichtige Stillförderung. Kinderkrankenschwestern, Ärzte, Hebammen und auch Gynäkologen sollen das Stillen aktiv unterstützen und mit ehrenamtlichen Stillberaterinnen zusammenarbeiten. Das übergeordnete Ziel muss die Förderung des Stillens sein!

Warum klappt das Stillen nicht?

Das Zeitproblem

Leider hat sich unsere Gesellschaft immer mehr in eine „Stress- und Hetz-Gesellschaft“ verwandelt, sodass Zeit in vielen Geburtskliniken eine Mangelware ist und sich so eine ungünstige Krankenhausroutine entwickelt hat. Leider wirkt sich diese oft nicht gerade positiv auf die aufkeimende Stillbeziehung aus, sondern eher negativ. Unmittelbar nach der Geburt wird hier schon (teilweise) massiv in die Beziehung von Mutter und Kind eingegriffen. Der natürliche Ablauf nach der Geburt wird manchmal vom Krankenhauspersonal gestört.

Die Milchbildung direkt nach der Entbindung

Um diese unnötige Sorge zu vermeiden, sollte sich eine Frau frühzeitig darüber informieren, dass sie absolut dazu in der Lage ist, das Kind mit ausreichend Muttermilch zu versorgen. Die Stillfähigkeit der Mutter ist grundsätzlich immer vorhanden und der natürliche Prozess des Stillens versorgt Dein Kind ausreichend mit Nahrung bzw. Nährstoffen. Du brauchst also nicht zufüttern!

Stillen direkt nach der Geburt

Du solltest also versuchen, Dein Kind direkt in der ersten Stunde nach der Geburt zu stillen. Nach Möglichkeit sollte dies natürlich in Ruhe und in einem ungestörten Umfeld stattfinden. So lernt das Kind schnell sein Mutter kennen, fühlt sich sicher und startet auch die Milchbildung, die für eine weitere (gelungene) Stillbeziehung so wichtig ist.

Wann Stillen ausgeschlossen oder schwierig ist

Die Säuglingsnahrungsindustrie und deren verbundene Interessengruppen sind sehr einflussreich und sind in der Lage die Politik und auch die mediale Aufklärung zu beeinflussen. So werden junge Frauen und Mütter dazu erzogen und angeleitet, möglichst schnell und einfach wieder in das Berufsleben einzusteigen oder weiterhin auch als Mutter „frei zu sein“. In der Werbung wird dies natürlich mit „schnell und einfach“ Säuglingsnahrung beworben. Positive Vorbilder, die sich für das Stillen einsetzen findet man eher selten.

Geburtsvorbereitungskurs online

Was ist eigentlich ein Geburtsvorbereitungskurs?

Wir haben in unserem Artikel „Geburtsvorbereitungskurse für die bevorstehende Geburt“ bereits viele Informationen zu dem Thema vorgestellt. Gerade für junge Menschen stellt dieser Lebensabschnitt, der Familienplanung und der Schwangerschaft ein großes Abenteuer dar, welches mit vielen Fragen verbunden ist auf die es oft keine Antworten oder eine praktische Anleitung gibt.

Für Schwangere gefährlich: Ringelröteln

Auch wenn man es vom Namen her vermuten würde, dürfen die Ringelröteln nicht mit Röteln verwechselt werden. Denn es handelt sich hierbei um zwei verschiedene Virenarten. Eine Infektion kann nur jemand bekommen, wenn er noch keine Erkrankung hatte. Hatte die betroffene Person einmal eine Infektion erfolgreich überstanden, dann ist sie das ganze Leben lang gegen den Virus immun und kann nicht noch einmal daran erkranken.