Kann Stillen zu einem Eisenmangel führen?

Leider gibt es sehr viele Ärzte die das Märchen der möglichen Eisenmangelanämie im Zusammenhang mit dem Stillen verbreiten. Dies ist natürlich Blödsinn. Angeblich sind die Eisenreserven der Kinder nach ungefähr vier bis sechs Monaten erschöpft. Deshalb müsse man unbedingt Beikost einführen. Dies ist natürlich nicht korrekt. Denn das Baby erhält alle wichtigen Nährstoffe über die Muttermilch der Mutter zugeführt. Ernährt sich die Mutter gesund und ausgewogen, so wird sie alle Nährstoffe an das Baby weitergeben.

Obwohl die WHO die zeitliche Vorgabe von sechs Monaten ausgegeben hat, nach der dann mit der Zuführung von Beikost (eventuell eisenreich) begonnen werden soll, so glauben wir nicht an ein Muss in diesem Zusammenhang. Es gibt viele Beispiele von Kindern, die noch im zweiten Lebensjahr noch gestillt werden und fast gar keine Beikost zu sich nehmen. Diese Kinder sind gesund und haben absolut keinen Mangel. Trotzdem gibt es zahlreiche Kritiker und viele Diskussionen zu dem Thema. Bekommt das Baby tatsächlich alle Nährstoffe von der Mutter über die Muttermilch? Natürlich ja, wenn die Mutter sich auch gesund ernährt und genug Nährstoffe zu sich nimmt. Besteht bei diesen Kindern die Gefahr einer Eisenmangelanämie? Müssen die Kinder eventuell sogar Supplemente (also Nahrungsergänzungsmittel) zu sich nehmen? Wir wollen Dir einen Überblick mit den wichtigsten Fragen und Erkenntnissen zur Verfügung stellen und Dir so etwas die Sorge nehmen, die tatsächlich unberechtigt ist.

Stillen

Wie oft kommt eine Eisenmangelanämie überhaupt vor?

Der Bedarf an Eisen ist laut der WHO besonders in den Wachstumsjahren der Kinder sehr hoch. Der Körper und auch das Gehirn entwickelt sich rasant und müsse natürlich gut versorgt werden. Die WHO stellt tatsächlich die fehlen Gabe von Beikost als Hauptgrund für einen Eisenmangel bzw. eine Blutarmut dar. Sie empfiehlt deshalb die zusätzliche Gabe von eisenreicher Beikost um einen Eisenmangel zu vermeiden. Dies halten wir absolut für falsch. Entscheidend ist die Nährstoffweitergabe über die Muttermilch und nicht die Gabe von Beikost. Erhält das Kind alle notwendigen Nährstoffe über die Muttermilch, so braucht es keine Beikost. Sofern das Kind danach verlangt, so soll es natürlich erlaubt sein, die Beikostgabe zu beginnen.

Die sinnvolle Quelle für Eisen und Nährstoffe ist in der heutigen Zeit sehr kontrovers diskutiert, wobei wir tatsächlich einen Wandel in der Gesellschaft erkennen können. Es gibt immer mehr Menschen, die daran zweifeln, dass man tatsächlich tierische Produkte und Nahrungsmittel essen muss, um die notwendige Dosis an Eisen oder anderen Nährstoffen aufzunehmen. Dies ist unserer Meinung nach Quatsch und wurde bereits mehrfach von großen Medizinern wie zum Beispiel Dr. Esselstyn und Dr. Campbell widerlegt. Vielmehr haben diese sogar bewiesen, dass der Verzehr von tierischen Produkten (Fleisch, Milch oder Eier) sogar krank machen.

Ich möchte Dir einfache Fragen stellen, die Dir die Unlogik dieser WHO Empfehlung und der generellen Empfehlung des Verzehrs von tierischen Produkten direkt aufzeigen wird: Hast Du schon einmal einen Stier gesehen, der Fleisch gegessen hat? Hast Du schon einmal ein Pferd gesehen, dass Fleisch gegessen hat? Gibt es Lebewesen auf der Erde, die noch im hohen Alter die Milch von fremden Arten trinken? Nein, nur der Mensch. Und nein, weder der Stier noch das Pferd essen Fleisch und strotzen nur so vor Kraft und Gesundheit. Diese Internetseite beschäftigt sich mit dem Stillen, jedoch muss ich den Hinweis hier platzieren, da die Gabe der Beikost elementar wichtig ist (welche Nahrung gibst Du Deinem Kind). Bitte schaue Dir diese Video hier an, damit Du verstehst, was ich meine:

 

Laut diversen Forschern (die Ergebnisse kenne ich nicht und teile auch nicht deren Meinung), sind die Eisen-Reserven im Körper am Ende des ersten oder dann vielleicht auch zu Beginn des zweiten Lebensjahres des Kindes deutlich reduziert. Dies führe angeblich zu einer verzögerten körperlichen, wie auch kognitiven Entwicklung des Kindes. Wenn eine Mutter solch einen Satz liest, dann gerät sie natürlich direkt in Panik und macht alles, was man ihr sagt. Hier wird eine künstliche Panik erzeugt, anstatt darauf hinzuweisen, dass nichts passiert, wenn die Mutter sich gesund verhält bzw. sich gesund ernährt. So war es schon seit Jahrtausenden von Jahren. In diesem Punkt kann ich die Panikmache der WHO also überhaupt nicht nachvollziehen.

Stillen

Weiterhin ist die Häufigkeit eines Eisenmangels in Europa so gering, dass man eigentlich darüber gar nicht berichten sollte. Diese einseitige Berichterstattung führt nur zu unnötigen Sorgen. Im Alter von ein bis drei Jahren kommt die Anämie angeblich bei drei bis neun Prozent der Kinder vor, bei zwei bis drei Prozent im Alter von sechs bis neun Monaten und bei nur zwei Prozent bis zu den ersten sechs Monaten.

Ganz anders sieht die Situation natürlich in den Entwicklungsländern aus, wo kaum bis keine bzw. wenig Nährstoffreiche Nahrung vorhanden ist. Dort liegt die Eisenmangelquote bei bis zu fünfzig Prozent!

In einigen Regionen in Süd- und Osteuropa ist der Anteil der Kinder mit einem Eisenmangel auch bei fast fünfzig Prozent. Hier liegt es jedoch einfach nur an der reinen Gabe von Muttermilchersatzprodukten, die natürlich auch kaum Nährstoffe enthalten und so natürlich einen Mangel erwirken. Es ist eben nicht Natur!

nährstoffreiche Nahrung

Wie wird ein Eisenmangel erkannt?

Die Anzeichen von Eisenmangel werden von den Medizinern mit den folgenden Symptomen angegeben: Appetitlosigkeit, Schlappheit, Lethargie, Gereiztheit oder Blässe. Was fällt uns direkt auf? Diese Symptome sind uns sehr wohl von vielen anderen Krankheiten oder falscher Ernährung bekannt. So kann zum Beispiel ein übermäßiger Konsum von Zucker die gleichen Symptome aufweisen. Ebenso natürlich eine generelle Mangelernährung mit fehlenden Nährstoffen. Die Erkennung dieses Eisenmangels ist also nicht sicher über diese Symptome zu erkennen. Vielmehr kann hier nur ein Fehlverhalten oder ein unbestimmter Mangel erkannt werden. Ein Verweis auf eine Untersuchung von weniger als 1500 Kindern von Joo et al aus dem Jahre 2016 wird hier bewusst weggelassen, da sie als absolut nicht repräsentativ erscheint. Ich meine, was sind schon 1500 Kinder bei über 80 Millionen Menschen in Deutschland?! Absolut nicht repräsentativ!

Doch die „Mediziner“ in Deutschland gehen sogar noch weiter und untersuchen sogar Kinder, die nicht über die genannten Symptome verfügen und suchen nach einer Eisenmangelanämie. Das bedeutet, dass wir bei einem Kind ohne Symptome und Beschwerden künstlich nach einer Anämie suchen, um dann zu therapieren. Anstatt der Kinderarzt die Mutter regelmäßig über die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung aufklärt, möchte er lieber eine Blutuntersuchung bei dem Kind durchführen. Diese ist natürlich mit Angst, einem Pieks und Schmerzen verbunden. Die Kinder können dann wohl durch das Stillen beruhigt werden, jedoch stellt sich hier die Frage nach dem Sinn.

Baby

Wie wird ein Eisenmangel festgestellt?

Der Eisenmangel wird abschließend erst mit einer Blutuntersuchung festgestellt. Diese wird auch ohne einen begründeten Verdacht durchgeführt (siehe weiter oben). Interessanterweise hat hier die WHO einen Richtwert für die Eisenmangelanämie festgelegt. Warum entscheidet dies eine private Organisation (die WHO) die zu mehr als 80% aus privaten Geldern finanziert ist? Die privaten Gelder stammen aus der Bill und Melinda Gates Foundation und einigen Unterstützern aus dem Bereich der Pharma Industrie. Deine Rückschlüsse bezüglich dieser Informationen ziehst Du bitte selbst.

Die WHO hat nun einen Hämoglobin (Hb) Wert von unter 110 g/l als Eisenmangelanämie definiert. Je niedriger dieser Wert ist, desto schwieriger ist natürlich die Ausprägung der Anämie. Liegt der Hämoglobin Wert über 110 ist alles ok, liegt er zwischen 100 und 109, so liegt eine milde Anämie vor, ist er zwischen 70 und 99, dann es eine moderate Ausprägung und wenn er unter 70 liegt, dann gilt es als eine schwere Anämie. Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht und nachgesehen, ob die Werte im Laufe der Zeit immer mehr nach unten angepasst worden sind. So, wie es zum Beispiel beim Bluthochdruck der Fall gewesen ist.

Solch eine Anämie kann einige Ursachen haben, wobei der Eisenmangel wohl der häufigste Grund dafür sein soll. Interessanterweise können auch ein Mangel an: Vitamin A, B2 (Riboflavin), B6 (Pyridoxin), B12 (Kobalamin), C, D (wird einfach vom Körper erzeugt, wenn man an die frische Luft geht und Sonne „tankt“), E oder auch Folsäure und Kupfer. Bereits nach dieser Aufzählung müsste einem jeden Menschen eigentlich klar sein, „wo der Hase lang läuft“.

Ernähre Dich gesund mit Obst und Gemüse und gehe viel an die frische Luft mit Deinem Kind, dann hast Du überhaupt keine Probleme. Verzehre nach Möglichkeit keine Industrienahrung, da sie über keine Nährstoffe verfügt. Da der Hämoglobinwert als Richtmarker für einen möglichen Mangel anscheinend nicht ausreicht, hat man einen weiteren Marker gefunden bzw. bestimmt. Es ist die Konzentration des Serum Ferritins. Wenn der festgestellte Serum Ferritin Wert unter 12 Mikrogramm/l liegt, so spricht man ebenfalls von einem Mangel.

Blumenkohl       Kohlrabi

Besonders interessant ist die Aussage, dass bereits bei einem Serum Ferritin Wert von unter 12 Mikrogramm/l ein Risiko vorliegt, obwohl der Hb-Wert vielleicht bei über 110 g/l liegt. So sind wieder ärztliche Behandlungen notwendig und vielleicht sogar die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln. Insgesamt bewerte ich die ganze Art und Weise der Festlegung von Grenzwerten und auch der Bestimmung einer sogenannten Blutarmut als äußerst fragwürdig. In einigen Teilen der Welt (Entwicklungsländer) wird sogar das alleinige Betrachten der Handflächen als Kriterien für eine Blutarmut genutzt. Obwohl ich kein Arzt bin, muss ich dieses Vorgehen auf das Äußerste kritisieren.

Baby

Wie lange kann ich mein Kind nun also stillen?

Immer wieder fragen sich Frauen, aber auch Stillberaterinnen nach dem perfekten Zeitpunkt, mit dem Stillen aufzuhören bzw. die Beikost zu ergänzen. Diese Frage kann jedoch nicht generell beantwortet werden, da ja zahlreiche Faktoren den Nährstoffgehalt in der Muttermilch beeinflussen.

Stillen

Der geringe Gehalt an Eisen in der Muttermilch

Ich frage mich, ob tatsächlich der Eisengehalt in der Muttermilch bestimmt worden ist und wer dann die Definition von gering oder ausreichend erlassen hat. Ich würde aber behaupten, dass der Körper der Mutter den Eisengehalt in der Muttermilch eigenständig reguliert und steuert. Und dies genau in der benötigten Dosis. Vorausgesetzt ist natürlich die gesunde Ernährung der Mutter und das Vorhandensein von allen benötigten Vitaminen und Nährstoffen.

Vielmehr erscheint es wichtig, dass auch das Baby neben der Muttermilch alle wichtigen Faktoren des Lebens erhält, um sich gesund entwickeln zu können. Und da wir bereits weiter oben gelesen haben, dass auch ein Vitamin D Mangel einen solchen Eisenmangel auslösen kann, ist die Mutter hier besonders gefordert. In unserer Gesellschaft verbringen die Kinder leider einen Großteil ihrer Zeit in Innenräumen und haben kaum Kontakt mit der Natur. Dies ist natürlich absolut kontraproduktiv für eine gesunde Entwicklung der Kinder! Der Nährstoffmangel der Kinder entsteht also hier gar nicht wegen oder über die Muttermilch, sondern einfach wegen der modernen Gesellschaft und ihrer Lebensumstände.

Die Eisenspeicher der Kinder

Zu Beginn der Stillzeit hat die Muttermilch den höchsten Eisengehalt. Das Kind füllt während der Stillzeit seinen Eisenspeicher immer mehr auf, bis es dann gar kein Eisen mehr aufnimmt, weil der Speicher voll ist. Aus diesem Grund ist es auch gar nicht schlimm, dass der Eisengehalt in der Muttermilch immer weiter abnimmt. Insofern reguliert die Natur hier ganz automatisch den benötigten Anteil an Eisen.

Baby

Berechnungen und Studien, welche auf Vermutungen basieren

Es gibt einige offizielle Empfehlungen, wie lange das Stillen dauern darf, ohne eine Beikost zu ergänzen. Interessanterweise haben die Wissenschaftler diese Studien und Berechnungen aber auf grobe Schätzungen begründet, ohne selbst eine exakte und schlüssige Antwort abgeben zu können. Ja, das hast genau richtig gelesen: Sie sprechen eine Empfehlung aus, die sich nicht konkret belegen können. Es stellt sich hier natürlich dringend die Frage, warum man solch einer Empfehlung überhaupt nachkommen sollte.

Bei den Berechnungen handelt es sich um rein theoretische Berechnungen, die nur mit der Annahme von verschiedenen Werten im Körper (Körpergewicht, Eisengehalt des Körpergewebes, Blutvolumen etc.) rechnen. Genau aus diesem Grund, wollen wir den Empfehlungen (und wenn sie auch von der WHO kommen sollten) nicht folgen, da sie einfach nur auf reinen Vermutungen basieren. Die diversesten Hinweise und Berechnungen von „großzügigsten“ bis hin zu den „strengsten“ Betrachtungen wollen wir Dir hier ersparen, da sie keinen Sinn machen.

Bei der Festlegung der Mindest-Stilldauer liegt die WHO bei sechs Monaten, in denen sie eine Zugabe von Beikost (auch aus Gründen der Eisengabe) nicht für notwendig ersieht. Diese Meinung teilen wir. Darüber hinaus, sollte einfach das Kind entscheiden, ob es sich für die feste Nahrung interessiert oder nicht. Wenn Du Dich gesund ernährst (mit viel Obst und Gemüse) und Ihr auch viel Zeit in der Natur und somit an der Luft und in der Sonne verbringt, so ist die Zufuhr von wichtigen Nährstoffen absolut gesichert.

Eine zusätzliche Gabe (wie auch die American Academy of Pediatrics es empfiehlt) von Eisensupplementen halten wir nicht für notwendig. Ebenfalls teilen die Stillkommission der AAP (AAP Section on Breastfeeding) und die Ernährungskommission der ESPGHAN diese Meinung.

Es gibt einige dokumentierte Beispiel von Kindern, die zwischen dem achten und dem achtzehnten Lebensmonat ausschließlich gestillt worden sind und die keine Probleme bzw. einen Mangel hatten. Der Grund des Eisenmangels liegt also nicht nur (wie bereits oben von mir ausgeführt) an der reinen Gabe der Muttermilch, sondern noch an vielen anderen Dingen und Faktoren.

Baby

Der Eisenspeicher

Je nach Kind und weiteren Umständen ist der Eisenspeicher unterschiedlich stark gefüllt. Dies ist bei jedem Kind anders. Welche Faktoren wirken nun weiterhin auch noch auf den Speicher ein? Zum einen ist dies auch das Geburtsgewicht des Kindes. Dann natürlich noch der Eisenstatus der schwangeren Frau. Wenn Du bereits während der Schwangerschaft an einer Anämie leidest, dann hat es Dein Kind natürlich auch schwerer seine Eisenreserven zu füllen. Leider können auch einige Infektionskrankheiten zu einer Reduzierung des Eisenspeichers führen. Weiterhin soll auch der Zeitpunkt der Abnabelung eine Auswirkung auf die Eisenreserven habe.

Wenn Du Dich gesund ernährst und das Kind die Gelegenheit hatte seine Eisenreserven ganz normal aufzufüllen, so gibt es überhaupt keine Notwendigkeit dazu, verfrüht mit der Beikost anzufangen, obwohl das Kind dies vielleicht noch gar nicht möchte. Die moderne Geburtshilfe setzt die Eltern hier also unnötig und künstlich unter Druck, mit der Beikost zu beginnen, obwohl dies noch gar nicht notwendig ist.

Die Auswahl der richtigen Beikost

Das Thema Ernährung ist zur Zeit sehr oft in der Diskussion und liegt an dem grundsätzlichen Verlangen der Menschen, sich gesund und nachhaltig zu ernähren. Viele Thesen und Behauptungen von Wissenschaftlern sind längst widerlegt oder andere (bisher noch unbekannte große Studien) in das Blickfeld der Öffentlichkeit gelangt. So zum Beispiel auch die China Studie von Dr. Campbell (*), welcher eindrucksvoll belegen konnte, dass viele Menschen in China kein Fleisch gegessen haben und gerade deshalb sehr gesund waren oder gesund sind. Deshalb wollen wir Dir hier auch nicht empfehlen, Deinem Kind Fleisch oder Fisch vorzukauen, damit es dieses als erste Beikost verzehren kann. Vielmehr sollst Du Dich informieren und wir wollen Dir hier noch eine weitere Dokumentation empfehlen, die sich konkret mit unserer Nahrung und deren Auswirkungen auf den Menschen beschäftigt.

Entscheide Du dann für Dich, was Du essen möchtest und was Du dann natürlich auch Deinem Kind in Form von Beikost anbieten möchtest, wenn es danach verlangt.

Die Empfehlung der WHO

Die WHO empfiehlt eine ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse. Leider empfiehlt sie auch den Verzehr von tierischen Nahrungsmitteln, den ich nicht empfehlen möchte. Entscheide Du aber für Dich eigenständig, was Du essen möchtest! Diese ganzen Empfehlungen von rotem Fleisch als besondere Quelle von Eisen sind alle überholt und auch nicht mehr lange haltbar. Eisen findet sich noch in vielen anderen Nahrungsmitteln in ausreichender Form.

Die WHO und einige weitere „Experten“ empfehlen hier besonders, dass ja gerade die Kinder einen ganz besonders hohen Anteil an tierischer Kost benötigen um die wichtigen Nährstoffe zu erhalten. Ich teile diese Meinung nicht und verweise nochmals auf den Stier bzw. auf das Pferd. Wenn ich sogar noch lese, dass die WHO (ihre Zeichens ja angeblich eine Gesundheitsorganisation) sogar empfiehlt, dass die Kinder industriell angereichertes Babygetreide (also auf jeden Fall manipuliert) zu sich nehmen sollen, dann fällt mir die Kinnlade herunter. Das Getreide ist also genetisch manipuliert und mit Pestiziden gespritzt und dieses soll dann den Kindern möglichst noch in hoher Dosis verpasst werden? Bestimmt nicht!

Gespritztes Getreide

Wie soll die Beikost gegeben werden?

Wenn Du Dich für die Gabe von Beikost entscheidest, dann fragst Du Dich natürlich, wie Du Deinem Kind die Nahrungsmittel anbieten sollst. Grundsätzlich wird hier in zwei mögliche Varianten unterschieden: einmal Fingerfood oder als Brei. Du kannst also Deinem Kind die Nahrung in Form von einem Brei vorbereiten und anbieten bzw. es füttern oder Du gibst ihm die Lebensmittel als Fingerfood in die Hand und es kann selbst entscheiden, ob es diese probieren mag oder nicht. So bestimmt das Kind eigenständig, ob es mit der Beikost beginnen möchte oder ob ihm die Muttermilch vielleicht immer noch vollkommen ausreicht.

Beikost

 

So erkunden die Kinder also eigenständig die Nahrungswelt und haben vielleicht viel mehr Freude an den Speisen und entwickeln ganz von alleine bestimmte Vorlieben. Natürlich gibt es hier wieder die „Experten“ die zu der Gabe von rotem Fleisch raten, da es angeblich so wichtig für den Eisengehalt ist. Diese Meinung teilt Stillgruppen.de absolut nicht. Es gibt genug Gemüse (Linsen, Bohnen, Erbsen, Kidneybohnen, Kichererbsen, Spinat, Kresse, Mangold, Karotten, Feldsalat oder Grünkohl) aus dem Du einen wunderbaren Brei zaubern kannst und Dein Kind mit ausreichend Eisen versorgst. Die Aussagen und Empfehlungen der WHO in Bezug auf Fleisch bei der Gabe als Beikost können wir nicht empfehlen.

Unser Fazit

Du hast sicherlich schon bemerkt, dass es sich bei diesem Thema um ein sehr „schwieriges“ Thema handelt, bei dem es die unterschiedlichsten Aussagen von medizinischen Experten und Verbänden gibt. Grundsätzlich sollten wir aber auf die Natur vertrauen. Das bedeutet, dass Du Dir sicher sein solltest, dass die Nährstoffversorgung über die Muttermilch vollkommen ausreichend ist, wenn Du Dich gesund und ausreichend mit Nährstoffen versorgst. Der menschliche Körper hat dies schon seit Jahrtausenden geschafft und warum sollte es nur heute plötzlich einen Bedarf an einer Änderung geben. Wichtig ist aber, dass Du ein Verständnis dafür entwickelst, dass Du Dich absolut gesund und sehr nährstoffreich ernähren solltest. Für eine gesunde Ernährung Deines Kindes gibt es also einen wichtigen „first Stepp“, nämlich der gesunden Ernährung Deiner eigenen Person.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Dein Interesse geweckt haben, Deine eigene Ernährungsweise zu hinterfragen. Die Natur ist so gesund und nährreich, wenn wir sie nur nicht industriell verändern. Dies ist leider das größte Problem in der heutigen Zeit. Durch die ganze Hektik und den Stress und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind die Menschen immer mehr in eine absolut ungesunde Lebensweise getrieben worden. Sie ernähren sich von Fast food und Fertiggerichten und wundern sich dann, warum sie krank werden. Sie essen immer mehr Fleisch und wundern sich, warum sie krank werden, an Bluthochdruck und an einer Arterienverkalkung leiden. Sie wundern sich, warum sie Diabetes bekommen, obwohl sie ständig immer viel zu viel Zucker konsumieren. Das Hauptproblem ist sicherlich, dass sie sich dessen nicht bewusst sind.

Zucker

Wenn Du dieses Bewusstsein der gesunden Ernährung für Dich aber wieder gewinnen kannst, dann wirst Du auch Dein Baby mit vielen gesunden Nährstoffen über die Muttermilch versorgen. Und natürlich wirst Du Deinem Kind dann eine gesunde Beikost anbieten und keine zermatschte Bratwurst, die voll von Antibiotika und sonstigen Schadstoffen ist. Denn die Massentierhaltung füttert den Tieren heute genverändertes Mais und Mastmittel in Mengen. Diese Stoffe werden dann über das verzehrte Fleisch weitergegeben.

Mit diesem Artikel präsentieren wir eine andere Empfehlung als die WHO oder weitere Experten bzw. weichen von der Empfehlung dieser ab. Wir sind uns der Kritik bewusst, sagen aber klar: es gibt zahlreiche Mediziner, die unsere Meinung und die Aussagen mehr als bekräftigen. Das Thema Vegetarier ist natürlich immer stark unter Beschuss gewesen, da es steinreiche Industrien gibt, die einfach kein Geld mehr verdienen, wenn die Menschen sich bewusst natürlich ernähren würden. Dazu zählen, die Pharma Branche, die gesamte Medizin Branche und die Lebensmittelindustrie. Diese finanzieren natürlich immer wieder irgendwelche Studien oder sogar die WHO, die dann immer genau so empfehlen bzw. bestätigen, wie es für diese Branchen sinnvoll ist.

Letztlich stellt unsere Meinung nur einen Gedankenanstoß dar und Du musst für Dich selbst entscheiden. Stimme Dich unbedingt mit Deinem Arzt und Deiner Stillberaterin ab, wenn Du eine Entscheidung triffst. Beobachte Dich und Dein Kind jeden Tag sehr genau: wenn es lacht und sich gut entwickelt, dann ist alles in Ordnung und Du brauchst Dir keine Sorgen machen. Folge den ganz normalen, vorgeschriebenen Kinderuntersuchungen und Anweisungen Deines Arztes. Sei aber kritisch, wenn er sagt, dass die Gabe von tierischen Produkten absolut notwendig ist. Dies ist bestimmt nicht so. Frage nach Alternativen und wenn Dein Arzt Dir keine nennen kann, dann ist es kein guter Arzt.

Deinem Kind kannst Du die Beikost nach dem sechsten Monat anbieten bzw. es in Reichweite legen. Wenn es eigenständig ein Interesse dafür entwickelt, dann gut, wenn nicht, dann ist es überhaupt nicht schlimm. Straffe Vorgaben, wie die Gabe von Beikost ab dem 6. Monat halten wir für falsch und unnötig. Anders ist dies sicherlich bei einer schweren Erkrankung der Mutter oder des Kindes. In diesem Falle wird der Arzt aber sowieso aktiv werden müssen.

Achte auf eine gesunde, nährstoffreiche und vitaminreiche Ernährung. Dann sollte eigentlich alles gut funktionieren mit der Verteilung von Nährstoffen und auch mit einer ausreichender Menge an Eisen in Deinem und auch in dem Körper Deines Kindes.

Lass Dich also nicht stressen und genieße die Stillzeit und die Nähe zu Deinem Kind. Wir wünschen Dir eine schöne Stillzeit. Dein Stillgruppen.de!

Baby schlafen

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