Muttermilch

Wie kann ich die Milchmenge steigern?

Dieser Bericht richtet sich vordergründig an Mütter mit leichten Problemen in der Milchproduktion bzw. einem schwierigen oder ungünstigen Stillstart. Mütter die tatsächlich deutlich zu wenig Milch produzieren sollten eher den Artikel „Milch reicht nicht zum Stillen“ lesen.

Die Milchbildung in einzelnen Phasen erläutert

Die Milchbildung wird in drei Phasen eingeteilt. Diese nennt man Laktogenese.

Wenn die Milch zum Stillen nicht reicht

Eine unzureichende Milchbildung zu diagnostizieren und zu behandeln gehört zu den umfangreichsten Aufgaben einer Stillberaterin. Bei den wenigsten Müttern sind die Ursachen hierfür medizinisch begründet. Meist ist das Baby einfach noch nicht in der Lage, produktiv an der Brust zu trinken, zum Beispiel, weil es zum Beispiel eine Frühgeburt war, unter Anpassungsschwierigkeiten leidet, zu viel schläft oder anatomische Probleme vorliegen. Hierzu zählt unter anderem ein zu kurzes Zungenbändchen.

Muttermilch abpumpen und aufbewahren

Wie gewinnt man Muttermilch? Hier in diesem folgenden Artikel wollen wir die verschiedenen Möglichkeiten der Muttermilchgewinnung vorstellen. Ebenfalls wollen wir auf die Aufbewahrung, die Erwärmung und die Fütterung der Muttermilch eingehen.

Welche Methoden gibt es?

Muttermilch kann durch das manuelle Gewinnen (also die Gewinnung von Muttermilch per Hand) oder durch eine Milchpumpe gewonnen werden. Wir wollen diese zwei Varianten vorstellen.

Muttermilch nur im Notfall füttern

Wenn zum Beispiel Stillprobleme vorliegen oder eine Erkrankung des Kindes vorliegt. Auch bei einer berufstätigen Mutter ist die Fütterung von Muttermilch manchmal die einzige Lösung. Es gibt jedoch einen Trend, der geradezu zu der Fütterung von Muttermilch durch den Partner oder Oma und Opa aufruft. Werbung dafür machen natürlich Hersteller von Milchpumpen. Empfohlen wird das Abpumpen um die Freiheit und die Unabhängigkeit der Mutter zu ermöglichen.

Ein schlafendes Baby wird zum Stillen geweckt

Es ist wichtig, dass ein neugeborenes Baby alle ein bis drei Stunden gestillt werden sollte. Dabei ist ein ausdauerndes und effektives Trinken notwendig, damit es in der restlichen Zeit einen ruhigen Schlaf haben kann. Es ist aber nicht ungewöhnlich, dass es Probleme gibt, welche dazu führen, dass ein Baby zu selten aufwacht. Das kann dazu führen, dass das Kind aufgrund nicht auf den Hunger aufmerksam machen kann und es in Bezug auf das Gewicht eine zu geringe Zunahme aufweisen kann.

Vorder- und Hintermilch beim Stillen

Was genau versteht man unter Vordermilch?

Unmittelbar zu Beginn des Stillens, erhält das Baby Vordermilch. Es wird behauptet, dass die Vordermilch einen geringen Fettgehalt besitzt und wesentlich mehr Flüssigkeit enthält. Während des Stillens nimmt der Fettgehalt der Milch kontinuierlich zu. Die Menge an Milch wird jedoch weniger. Die Milch, welche gegen Stillende zur Verfügung steht nennt man Hintermilch.

Das Abpumpen von Muttermilch

Warum Muttermilch abpumpen? Es gibt verschiedene Gründe die es notwendig machen, dass Muttermilch abgepumpt werden muss. Zum Beispiel bei einer Frühgeburt, Trennung von Mutter und Kind (durch Krankheit) oder auch durch den Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit.

Wie kann man Abpumpen?

Es gibt zwei verschiedene Methoden, Muttermilch durch Abpumpen zu gewinnen: