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Die Angst vor einer Frühgeburt

Während der Geburt oder unmittelbar sterben heute nur noch ca. 0,5 Prozent der Frühchen. Obwohl es zahlreiche Vorsorge Untersuchungen gibt, kommt es trotzdem noch immer in ungefähr sieben Prozent aller Schwangerschaften, zu einer ungeplanten Frühgeburt. Von einer Frühgeburt wird immer dann gesprochen, wenn die Entbindung noch vor der 37. Schwangerschaftswoche stattfindet. Frühchen haben in der Regel immer ein niedriges Geburtsgewicht, welches in drei Stufen eingeteilt wird.

Was ist ein Milchstau?

Diese harte Stelle an der Brust schmerzt und kann kann sehr unterschiedlich in Ihrer Größe sein. Von klein bis groß ist diese Fläche definierbar und kann ebenfalls auch gerötet sein. Bei einem längeren Milchstau kann man sogar harte Knubel ertasten. Dabei handelt es sich um Brustdrüsengewebe, welches mit Muttermilch überfüllt ist und sich entzünden kann. Diese Brustentzündung wird von Bakterien ausgelöst bzw. begünstigt.

Wie kann ich die Milchmenge steigern?

Dieser Bericht richtet sich vordergründig an Mütter mit leichten Problemen in der Milchproduktion bzw. einem schwierigen oder ungünstigen Stillstart. Mütter die tatsächlich deutlich zu wenig Milch produzieren sollten eher den Artikel „Milch reicht nicht zum Stillen“ lesen.

Die Milchbildung in einzelnen Phasen erläutert

Die Milchbildung wird in drei Phasen eingeteilt. Diese nennt man Laktogenese.

Wenn die Milch zum Stillen nicht reicht

Eine unzureichende Milchbildung zu diagnostizieren und zu behandeln gehört zu den umfangreichsten Aufgaben einer Stillberaterin. Bei den wenigsten Müttern sind die Ursachen hierfür medizinisch begründet. Meist ist das Baby einfach noch nicht in der Lage, produktiv an der Brust zu trinken, zum Beispiel, weil es zum Beispiel eine Frühgeburt war, unter Anpassungsschwierigkeiten leidet, zu viel schläft oder anatomische Probleme vorliegen. Hierzu zählt unter anderem ein zu kurzes Zungenbändchen.

Risiko der älteren Schwangeren?

Bei der Erbkrankheit handelt es sich um das Down Syndrom (Trisomie 21). Das Risiko, dass dein Kind eine solche Erbkrankheit bekommt, steigt mit Deinem zunehmenden Alter. Bei Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren liegt es bei 0,006 Prozent. Gleichzeitig steigt auch das Risiko für Fehlgeburten, Frühgeburten oder für mögliche Fehlbildungen.

Wo bekommen Schwangere und Mütter Hilfe?

Zusammenarbeit und Stillförderung ist wichtig

Genau deshalb empfiehlt die Nationale Stillkommission einen guten Austausch zwischen dem Fachpersonal und ein besonderes Augenmerk aller beteiligten Akteure, auf die so wichtige Stillförderung. Kinderkrankenschwestern, Ärzte, Hebammen und auch Gynäkologen sollen das Stillen aktiv unterstützen und mit ehrenamtlichen Stillberaterinnen zusammenarbeiten. Das übergeordnete Ziel muss die Förderung des Stillens sein!

Warum klappt das Stillen nicht?

Das Zeitproblem

Leider hat sich unsere Gesellschaft immer mehr in eine „Stress- und Hetz-Gesellschaft“ verwandelt, sodass Zeit in vielen Geburtskliniken eine Mangelware ist und sich so eine ungünstige Krankenhausroutine entwickelt hat. Leider wirkt sich diese oft nicht gerade positiv auf die aufkeimende Stillbeziehung aus, sondern eher negativ. Unmittelbar nach der Geburt wird hier schon (teilweise) massiv in die Beziehung von Mutter und Kind eingegriffen. Der natürliche Ablauf nach der Geburt wird manchmal vom Krankenhauspersonal gestört.