Das Stillen

Das Stillen

Infos rund um das Stillen

Hier wollen wir Ihnen - ziemlich kompakt - einen kleinen "Rundumblick" auf einer Seite präsentieren. Wir hoffen es ist nicht zu unübersichtlich geworden.

Nationale Stillempfehlungen

Jetzt können auch alle italienisch und russisch sprechenden Mamas Stillempfehlungen in ihrer Muttersprache nachlesen. Bei der Nationalen Stillkommission, Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin, Thieleallee 88-92, 14195 Berlin, kann kostenloses Informationsmaterial schriftlich angefordert werden.

Babyfreundliches Krankenhaus

Im Jahr 1991 haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk der vereinten Nationen (UNICEF) gemeinsam die Initiative Baby-Friendly-Hospital (BFHI) gegründet. Ziel ist es, die Bedingungen für das Stillen zu verbessern und alle Mütter zum Stillen zu ermutigen. (Ausschließliches Stillen nach Möglichkeit in den ersten 4-6 Lebensmonaten, mit anschließender Gabe von ausreichender und geeigneter Beikost und zusätzlichem Weiterstillen, solange Mutter und Kind es wünschen. Empfohlen wird das Stillen bis über das 2. Lebensjahr hinaus.)

Eine Stillgruppe

Vor der Geburt des eigenen ersten Babys hat kaum eine Frau die Gelegenheit, das Stillen in der Familie, bei der eigenen Mutter, der Schwester oder im Bekanntenkreis bei einer Freundin zu erlernen. Deshalb ist es sinnvoll, sich schon während der Zeit vor der Geburt auf das Stillen und die vielen Kleinigkeiten, die es einfacher machen, vorzubereiten. Von großer Hilfe für Sie kann hierbei eine Stillgruppe sein. Kein Buch und noch so viel Informationsmaterial kann, das einmal mit seinen eigenen Augen gesehene, ersetzen.

Das Abpumpen von Muttermilch

Warum Muttermilch abpumpen? Es gibt verschiedene Gründe die es notwendig machen, dass Muttermilch abgepumpt werden muss. Zum Beispiel bei einer Frühgeburt, Trennung von Mutter und Kind (durch Krankheit) oder auch durch den Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit.

Wie kann man Abpumpen?

Es gibt zwei verschiedene Methoden, Muttermilch durch Abpumpen zu gewinnen:

Stillprobleme: Wunde Brustwarzen

Häufig stellen wunde oder einfach nur empfindliche Brustwarzen gerade am Anfang der Stillzeit das größte Problem dar. Sie verursachen starke Schmerzen und die Freude am Stillen wird der Mutter rasch genommen. Unmittelbar nach dem Anlegen befinden sich neben einer Rötung weißliche Belege, ähnlich wie aufgeweichte Hornhaut, auf der Warze. Später können aus diesen oberflächlichen Verletzungen tiefe Risse und Schrunden (=Rhagaden) entstehen.

Die Anlegepositionen beim Stillen

Mit ein wenig Übung wird eine Mutter ihr Kind bald im Sitzen, im Liegen oder im Stehen stillen können. Welche Position die Richtige ist, entscheiden alleine Mutter und Kind. Wählen Sie die Position, welche für sie beide bequem und für die jeweilige Situation am geeignetsten ist. Um Wundsein der Brustwarzen und Stauungen des Brustgewebes zu vermeiden, sollte zwischen den einzelnen Positionen gewechselt werden. Dadurch wird erreicht, dass sich der Druck des kindlichen Kiefers beim Saugen auf verschiedene Bereiche der Brustwarze verlagert.