Stillen

Stillen trotz Erkältung?

Insbesondere in der Winterzeit sind Erkältungen ein häufiger Gast, der auch stillende Frauen nicht verschont. Hierbei stellt sich natürlich die Frage, ob hierbei eine Gefahr für das Kind entstehen kann oder ob das Kind ganz ohne Bedenken gestillt werden kann. Beim Stillen mit Erkältung gibt es einige Tipps und Tricks, die beachtet werden sollten.

Kann eine Gefahr für das Baby entstehen?

Die gute Nachricht vorweg: Da Kinder in ihrem ersten Lebensjahr vom sogenannten Nestschutz profitieren, ist es außerordentlich selten, dass das Baby von der Mutter angesteckt wird. Beim Nestschutz handelt es sich um eine Art Abwehr-Schild, das von der Mutter an das Kind weitergegeben wird und Infektionen abwehrt. Dennoch ist es insbesondere bei einer stärkeren Erkältung sehr sinnvoll, eine Maske vor Mund und Nase beim Stillen zu tragen. Diese Maske gibt es in der Apotheke. Das Baby kann auf jeden Fall weiterhin gestillt werden. Da über die Muttermilch auch Abwehrkörper gegen die Erkältung übertragen werden, schadet es dem Baby nicht, die Milch zu trinken. Somit können dem Baby Infektionen aus dem Erkältungsbereich nicht sehr viel anhaben. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Fieber hinzukommt. Ein möglicher, bakterieller Infekt müsste unter Umständen mit Antibiotika bekämpft werden. Je nach Antibiotikum kann auch in diesem Fall gestillt werden. Wichtig ist jedoch, dass der behandelnde Arzt darüber in Kenntnis gesetzt wird.

Tipps und Tricks für das Stillen mit einer Erkältung

Wie auch sonst, braucht der Körper bei einer Erkältung Ruhe. Insbesondere in der Stillzeit sollte dieser Punkt sehr ernst genommen werden, da der Körper allein durch das Stillen bereits Mehrarbeit leisten muss. Alle nötigen Nährstoffe werden dem Baby über die Muttermilch geliefert. Deshalb ist es wichtig, sich abwechslungsreich genug zu ernähren, damit der Körper auch während der Erkältung nicht auf Reserven zurückgreifen muss. Das Problem ist allerdings häufig, dass der Appetit sehr eingeschränkt ist. Ein guter Tipp sind ausreichend Gemüse und eine gute Hühnersuppe, die die Abwehrkräfte stärkt und den Körper gleichzeitig mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt, ohne ihn allzu sehr zu belasten. Zudem helfen bestimmte Gewürze, die auch "warme" Gewürze genannt werden, die Milchbildung zu unterstützen. Aus diesem Grund kann das Essen ruhig mit Koriander, Nelke, Basilikum, Rosmarin und Ingwer gewürzt werden. Sinnvoll ist es auch, mit der betreuenden Hebamme zu spreche, da diese zudem Tees oder homöopathische Mittel empfehlen kann, die Mutter und Kind gut tun. Ein bewährtes und gutes Hausmittel ist ein wärmendes Bad, das Zusätze enthält, die die Erkältung lindern. Vor dem Schlafengehen ist dies besonders hilfreich und entspannend. Ist die Mutter noch im Wochenbett, sollte es jedoch mit der Hebamme abgeklärt werden, ob schon gebadet werden darf.


Das Stillen

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Stillen

Das das Stillen enorme unwiederbringliche Vorteile in ernährungswissenschaftlicher,
immunologischer, psychologischer und ökologischer Sicht für Sie und Ihr Kind zu bieten hat, braucht wohl nicht mehr gesondert hervorgehoben zu werden. Jedoch ist es sicher sehr hilfreich zu wissen, dass Stillen, genauso wie Schwimmen oder Fahrradfahren erlernt werden muss. Viele Frauen geben leider ohne die richtige Hilfe und fachliche Unterstützung das Stillen zu schnell auf. Somit werden diese Seiten in der Hoffnung, Ihnen und Ihrem kleinen Nachwuchs mit ein paar hilfreichen Tipps „Rund um das Stillen“ den Start in eine schöne Stillbeziehung zu geben, zusammengestellt. Wir wünschen Ihnen schöne unvergessene Augenblicke!

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Tipps rund um die Brustwarze

Stillvorbereitung: Was tun bei wunden Brustwarzen? Was kann ich machen, wenn ich Hohlwarzen habe? Müssen Brustwarzen wirklich abgehärtet werden, damit Sie im Laufe der Stillzeit keine Probleme mit wunden Brustwarzen bekommen?
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Milchproduktion

„Habe ich genug Milch,  bin ich überhaupt in der Lage mein Kind zu ernähren?“ Was tun, wenn die Milchmenge nun doch nicht reicht? Was tun, wenn zuviel Milch da ist? Rund um die Milchproduktion
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Anlegepositionen

Erfahren Sie hier mehr über Anlegepositionen. Zahlreiche Bilder und Tipps ermöglichen Ihnen, Stillpositionen einfach zu variieren! Stillpositionen kennenlernen
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Stillkissen für Mütter:

Ein Stillkissen ist für alle Schwangeren eine sinnvolle Anschaffung, selbst dann, wenn das Baby später gar nicht gestillt wird. Während der Schwangerschaft nimmt der Umfang stetig zu - sowohl liegen als auch sitzen wird beschwerlich und der Rücken tut öfter weh, je weiter die Schwangerschaft fortschreitet. Stillkissens können dabei helfen, eine bequeme Sitz- oder Liegeposition zu erreichen.
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Wunde Brustwarzen, Pilzinfektion = Soor, Milchstau, Mastistis und Co. Hier erfahren Sie, wie diese Probleme wieder in den Griff bekommen können.  
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Warum und wie pumpe ich ab? Es gibt verschieden Gründe, warum Mütter abpumpen. Hier erfahren, Sie wie Sie es machen und wie Sie die Milch am Besten aufbewahren.
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Beikost, Entwöhnen, Abstillen

Wann füttere ich zu? Vorschläge bei der Einführung von fester Nahrung. Rezeptvorschläge! Weiterführende Informationen finden Sie hier:  
Infos zur Beikost


Ernährung

Sicherlich haben Sie schon vor der Geburt darauf geachtet, dass Ihre Ernährung ausgewogen und gesund ist. Alle Informationen finden Sie hier:
Alles rund um die Ernährung


Stillen in der Öffentlichkeit

Kaum ein Thema wie dieses spaltet die Menschen und deren Meinung immer wieder in zwei Lager...! Diskutiere mit und schreibe uns einen Kommentar:  
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Das Stillen bietet für Sie und Ihr Kind zahlreiche Vorteile! Lesen Sie hier, warum es sich in jeder Hinsicht lohnt zu stillen!
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Stillen bei Erkältung

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Die Still- und Laktationsberaterin

Was ist eine  Still- und Laktationsberaterin? Eine Still- und Laktationsberaterin hat eine intensive Fortbildung (vergleichbar mit einem Zusatzstudium) absolviert.   weiterlesen


Stillen

Stillen ist natürlich, gesund und wichtig für Ihr Kind! Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn sich kleine Startprobleme bemerkbar machen. Schauen Sie in die Stillgruppenliste und wenden Sie sich an eine Stillgruppe bzw. eine Stillberaterin! Alles Gute für Sie und Ihr Kind!

Die Still- und Laktationsberaterin IBCLC

 
In Ergänzung zu bereits bestehenden Einrichtungen und Dienstleistungsangeboten (Hebamme etc.) versteht sich eine Still- und Laktationsberaterin als kompetente Expertin bei auftretenden Fragen und Problemem im Zusammenhang mit dem Stillen.

Eine Still- und Laktationsberaterin hat eine intensive Fortbildung (vergleichbar mit einem Zusatzstudium) absolviert. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einem Examen, dass vom International Board of Lactation Consultant Examiners (IBLCE) bestätigt wird.

Diese Zusatzqualifikation kann nur erfolgen, wenn bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem pflegerischen bzw. medizinischen Beruf vorhanden ist. Weiterhin notwendig sind zusätzlich Stunden in der Stillberatung, um für das Examen zugelassen werden zu können. Alternativ kann auch eine approbierte Ärztin oder Arzt 1200 Praxisstunden in der Stillberatung nachweisen um für die Zusatzqualififkation zugelassen zu werden.

Die Fortbildung zur Still- und Lakationsberaterin beinhaltet ein vielfältiges theoretisches und praktisches Wissen über alle Bereiche der Laktation, welche eventuell vorher nicht vollständig in den Fachgebieten Psychlogie, Allergologie, Gynäkologie oder Pädiatrie erlernt wurden. Jedes Fachpersonal aus diesen Fachgebieten bleibt jedoch in seiner Arbeit federführend. Vielmehr soll eine sinnvolle Zusammenarbeit bzw. ein Zusammenspiel erreicht werden.

Eine ständige Weiterbildung der Laktationsberaterinnen festigt und sichert die Qualität der Stillberatung. Still- und Laktationsberaterinnen arbeiten in Kliniken als angestelltes Fachpersonal in Frauenkliniken oder auch auf Frühgeborenen-Intensivstationen. Still- und Laktationsberaterinnen arbeiten jedoch auch in der freien Praxis in Abulanzen oder auch bei Müttern zu Hause, sofern Hausbesuche nötig sind oder verlangt werden.

Eine Übersicht von Still- und Lakationsberaterinnen finden Sie hier auf Stillgruppen.de

(Wir danken dem BDL für die Genehmigung zur Verwendung der Begrifflichkeit und der Auflistung von Still- und Laktationsberaterinnen.)


Gerne möchten wir Sie noch auf folgende Literatur aufmerksam machen. Bei den Büchern handelt es sich um Bücher, welche meiner Frau besonders gut gefallen haben.

Schwangerschaft und Geburt:

       

Rund ums Baby:


       

Stillbücher:


            

Gymnastik und Spiele:



        


Kochbücher:


         


Einschlafhilfen:


   

Sonstiges:


         



Stillen ist das natürlichste der Welt!


Geben Sie Ihrem Kind einen guten Start in das Leben. Was ist Stillen? Stillen ist die natürliche Ernährung des Säuglings bzw. Babies an der Brust der Mutter oder einer anderen Frau. Stillen oder "Säugen" ist wahrscheinlich eine Ableitung des Wortes "still". Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe um ein Kind zu stillen. Bereiten Sie sich in Ruhe auf Ihre Stillzeit vor. Die Ernährung spielt ein große Rolle dabei.



Stillpositionen bzw. Anlegepositionen:


Mit ein wenig Übung wird eine Mutter ihr Kind bald im Sitzen, im Liegen oder im Stehen stillen können.
Welche Position die richtige ist, entscheiden alleine Mutter und Kind. Wählen Sie die Position, welche für sie beide bequem und für die jeweilige Situation am geeignetesten ist. Um Wundsein der Brustwarzen und Stauungen des Brustgewebes zu vermeiden, sollte zwischen den einzelnen Positionen gewechselt werden.    weiter lesen


Stillen in der Öffentlichkeit:



Ist Stillen in der Öffentlichkeit verpöhnt?    weiter lesen



Welche Vorteile bietet das Stillen?


Stillen bringt enorme unwiederbringliche Vorteile in ernährungswissenschaftlicher, immunologischer, psychologischer und ökologischer Sicht für Sie und Ihr Kind.       weiter lesen




Sind gestillte Kinder weniger anfällig für Krankheiten oder andere Probleme?


   
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Fördert Stillen sogar die Intelligenz von Kindern?


Fördert das Stillen die Intelligenz von Kindern?    weiter lesen



Stillen und Sprachentwicklung:


Auch für die Sprachentwicklung ist das Stillen enorm wichtig.  weiter lesen



Welche Vorteile hat die Mutter von der Stillzeit?


Auch für die Mutter ist das Stillen gut und gesund.     weiter lesen



Milchproduktion bzw. Milchbildung:


Die häufigste Sorge, die sich eine stillende Mutter anfänglich macht, ist wohl: „Habe ich genug Milch, bin ich überhaupt in der Lage mein Kind zu ernähren?“
Da wir in unserer heutigen Zeit alles genau messen, auswiegen und aufschreiben wollen, ist es erst mal sehr schwierig, sich plötzlich ohne Messskala und Tabelle, die sonst an einer Babyflasche ist, zurecht zu finden.                           weiter lesen



Beikost und Abstillen:


Die Nationale Stillkommission hat zusammen mit Vertretern der Berufsverbände der Kinder- und Frauenärzte Empfehlungen zur Stillförderung erarbeitet. Sie empfiehlt, dass Mütter Ihre Kinder 6 Monate ausschließlich stillen sollen und danach kindgerechte, adäquate Beikost zu füttern und dabei weiter zu stillen, solange Mutter und Kind es wünschen. Kinder aus Allergikerfamilien sollten mindestens 6 Monate voll gestillt werden und nicht vor dem 2 Lebensjahr Kuhmilchprodukte erhalten.     weiter lesen



Stillprobleme:


Häufig stellen wunde oder einfach nur empfindliche Brustwarzen gerade am Anfang der Stillzeit das größte Problem dar. Sie verursachen starke Schmerzen und die Freude am Stillen wird der Mutter rasch genommen. Unmittelbar nach dem Anlegen befinden sich neben einer Rötung weißliche Belege, ähnlich wie aufgeweichte Hornhaut, auf der Warze. Später können aus diesen oberflächlichen Verletzungen tiefe Risse und Schrunden (=Rhagaden) entstehen. Diese fangen an zu bluten, verkrusten zwischen den Stillmahlzeiten, um dann bei dem erneuten Anlegen wieder aufzuplatzen.                              weiter lesen



Stillen bei Erkältung:


Hat sich die Mutter mit einer Erkältungskrankheit infiziert, ist es für beide, Mutter und Kind, das Beste, wenn weiterhin gestillt wird. Schon nach kurzer Zeit werden vom mütterlichen Körper Antikörper gebildet, die das Baby dann über die Milch erhält.      weiter lesen



Stillen in der Schwangerschaft:


Eine erneute Schwangerschaft stellt keinen zwingenden Grund dar, ein noch stillendes Kind abzustillen. Solange sich die Mutter gut und ausreichend ernährt und ihre Schwangerschaft gesund verläuft, wird das ungeborene Baby in seiner Entwicklung nicht beeinträchtigt.    weiter lesen



Stillen nach Brustverkleinerung:


Das Stillen nach einer Brustverkleinerung ist grundsätzlich möglich, jedoch oft mit Problemen verbunden. Grundvoraussetzung dafür ist, wie empfindlich die Brustwarzen noch reagieren und wie viele Milchgänge noch Kontakt zur Warze haben.    weiter lesen



Stillen und Allergieprävention:


Stillen Sie Ihr Baby in den ersten sechs Monaten ausschließlich! Das Zufüttern von Säuglingsnahrung sollte unbedingt vermieden werden.    weiter lesen


Stillen und Rauchen:


Während der Schwangerschaft und auch in der Stillzeit ist es ungesund für das Kind, wenn die Mutter raucht. Wenn Sie sich und Ihr Kind schützen wollen, so versuchen Sie die Aufnahme von Nikotin zu vermeiden.



Haare färben und Stillen:


as Haarefärben in der Schwangerschaft und Stillzeit sollte man lieber unterlassen. Einige der verwendeten Chemikalien stehen in Verdacht, das Erbgut zu schädigen oder krebserregend zu sein.    weiter lesen



Stillen als Empfängnisverhütung:


Das durch das Stillen eine neuerliche Schwangerschaft zuverlässig verhütet wird, kann nicht mit absoluter Sicherheit gesagt werden. Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein, so dass es zu keinem Eisprung und somit zu keiner Empfängnis kommen kann.    weiter lesen



Das Tandem-Stillen:


Als Tandem-Stillen wird das gleichzeitige Stillen eines älteren noch nicht abstillbereiten Geschwisterkindes und eines Neugeborenen bezeichnet. Das Anlegen dient so nicht nur der Ernährung des Neugeborenen, sondern stillt auch das vermehrte Bedürfnis des älteren Kindes nach Zuwendung, Geborgenheit und Trost.     weiter lesen

Stillen ist natürlich, gesund und wichtig für Ihr Kind! Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn sich kleine Startprobleme bemerkbar machen. Schauen Sie in die Stillgruppenliste und wenden Sie sich an eine Stillgruppe bzw. eine Stillberaterin! Alles Gute für Sie und Ihr Kind!

Das Team von Stillgruppen.de

Muttermilch: Die Milchproduktion

 
Die häufigste Sorge, die sich eine stillende Mutter anfänglich macht, ist wohl: „Habe ich genug Milch, bin ich überhaupt in der Lage mein Kind zu ernähren?“

Da wir in unserer heutigen Zeit alles genau messen, auswiegen und aufschreiben wollen, ist es erst mal sehr schwierig, sich plötzlich ohne Messskala und Tabelle, die sonst an einer Babyflasche ist, zurecht zu finden.                           

Es braucht etwas Zeit und Geduld, bis man wieder lernt, sich genau auf die Signale seines Körpers zu verlassen und seinen Instinkten zu vertrauen.

Hören Sie genau hin auf das, was Ihnen Ihr eigener Körper sagt und auf das, was Ihnen Ihr Baby mitteilt.

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Woran merke ich, dass die Muttermilch anfängt zu fließen?

Damit das Baby überhaupt Milch aus der Brust trinken kann, muss der sogenannte Milchspendereflex (engl. „let down“-Reflex) ausgelöst werden. Durch das Saugen an der Brust, wird ein Stillhormon, das Oxytocin, vom Körper der Mutter produziert. Dieses bewirkt, dass sich die Milchdrüsen zusammen ziehen und die fettreiche Hintermilch an vorne durch die Milchgänge in die Milchseen und zum Baby gelangt.

Eine Mutter merkt an den folgenden Punkten, dass Ihr Milchspendereflex eingesetzt hat:

-         Es kribbelt oder zieht während des Stillens leicht in der Brust
-         Während das Baby an einer Seite trinkt, tropft aus der anderen Seite Milch
-         Man hört das Kind schlucken
-         Im Mundwinkel des Kindes sieht man etwas Muttermilch
-         Während des Stillens bekommt die Mutter Nachwehen
-         Während des Stillens bekommt die Mutter Durst


Woher weiß ich, ob die Milchmenge, die mein Baby trinkt, für seine Ernährung reicht?

Folgende Punkte helfen bei der Beurteilung:

-     Nasse Windeln zählen 6-8 gut nasse Mullwindeln oder 4-6 schwere Pampers pro Tag
-     Auf Stuhlgang achten: Gestillte Kinder sollten in den ersten 4 Wochen mindestens 1 mal in 24 h
 
       Stuhlgang haben. Später, zwischen der 4. und 8. Woche, kann es sein, dass das Kind nur einmal
      innerhalb von 10 Tagen Stuhlgang hat. Das ist ganz normal, solange es gut gedeiht und immer
      nasse Windeln hat.
-    Ist die Gewichtszunahme regelmäßig? Ein Baby nimmt in den ersten drei Lebensmonaten 150- 250 g
      pro Woche zu.
-    Babys Haut elastisch und rosig ist.
-    Seine Zunge und sein Mund feucht sind.
-    Es lebhaft und wach ist und Interesse an seiner Umwelt hat.

Bitte wiegen Sie Ihr Kind nicht vor und nach jeder Mahlzeit. Das beunruhigt und verunsichert Sie nur. Sie setzen sich dadurch einem zu großen Druck aus, was wiederum Ihrer Milchproduktion schaden könnte.

 
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Mit den oben genannten Anhaltspunkten ist es nicht mehr schwer abzuschätzen, ob ein vollgestilltes Kind genug Muttermilch bekommt. Ein Baby, dass nach seinen Bedürfnissen, ohne auf die Uhr zu schauen, gestillt wird, bekommt fast immer was es braucht.

Nach Bedarf stillen heißt, zu stillen, wann immer das Baby sich meldet oder wenn die Brust der Mutter sich unangenehm voll anfühlt (ca. 8-12 mal in 24 Std.) .

Manche Babys sind jedoch noch recht müde. Sie verschlafen einfach Ihre Mahlzeit. Sie bekommen dadurch zum einen zu wenig Nahrung und nehmen ab, zum anderen wird durch das seltene Anlegen die Milchproduktion geringer.

In diesem Fall sollte das Kind Tags nicht länger als 4 Stunden am Stück schlafen und auch nachts mindestens einmal zum stillen geweckt werden.

Nicht verwundern sollte es Sie, wenn im Laufe der Zeit Ihre Brüste weicher werden. Denn wenn sich die Milchbildung eingespielt hat, werden die Brüste natürlicherweise weicher.

Also: älteres Baby = weichere Brust.

Was tun, wenn die Milchmenge nun doch nicht reicht?

Die Milchmenge reguliert sich nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage.

Das heißt: Je häufiger man stillt, desto mehr Milch hat man!

Deshalb:

-  Öfter Anlegen oder die Brust entleeren
-  Wechselstillen: mehrmals pro Mahlzeit die Brustseite wechseln, der Milchspendereflex
    wird dadurch mehrmals ausgelöst.
-  Ausreichende Flüssigkeitszufuhr (2-3 Liter pro Tag)
-  Ausreichende Ernährung mit viel Ballaststoffen und Vitamin C
-  Viel, viel Ruhe und Entspannung

Manche Medikamente (z.B.: „Die Pille“) oder das Rauchen, können die Milchproduktion verringern.

 
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Was tun, wenn zu viel Muttermilch da ist?

Folgende Tipps:

-  Nur an einer Seite pro Mahlzeit stillen, wenn das Baby kurz nach der Mahlzeit Hunger hat,
    noch einmal die gleiche Seite anbieten.
-  Nicht zusätzlich nachpumpen
-  Nach dem stillen die Brust kühlen
-  Täglich bis zu 4 Tassen Salbeitee trinken (wirkt entwässernd)
-  Stillen gegen die Schwerkraft: kann den Milchfluss verlangsamen.

Wenden Sie folgende Stillpositionen an:

-  Aufrechter Rückengriff (siehe Stillpositionen)
- „Hoppe-Reiter-Sitz“   (Baby sitzt aufrecht, Bauch an Bauch, auf Ihrem Oberschenkel)
-  „Australiagriff“ (Mutter liegt auf dem Rücken, das Baby liegt Bauch auf Bauch,
    auf Ihr. Die Mutter stützt ihre Ellenbogen auf dem Boden ab und hält das Köpfchen
    des Kindes an der Stirn mit der Handfläche.)

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Wachstumsschübe:

Manchmal kommt es vor, dass das Baby an normalen Tagen einfach unersättlich erscheint. Es braucht plötzlich mehr Nahrung als vorher und scheint unruhig und unzufrieden. Obwohl sich vielleicht schon ein bestimmter Stillrhythmus erkennen ließ, verlangt es nun wieder öfter nach der Brust. In diesen Tagen durchlebt Ihr Baby einen sogenannten Wachstumsschub.

In der Regel kommen die drei Wachstumsschübe:

-         Zwischen dem 7. und 12. Lebenstag
-         Nach etwa 6 Wochen
-         Nach 3 bis 4 Monaten

und halten ungefähr 1 bis 3 Tage an.

Durch das häufige Anlegen, signalisiert das Baby dem mütterlichen Körper, mehr Muttermilch zu bilden.

Bitte verzweifeln Sie jetzt nicht. Gönnen Sie sich in diesen Tagen zusätzliche Ruhe (deshalb: keinen Frühjahrsputz halten.) und Essen und Trinken Sie reichlich.

Bald werden Sie wieder ausreichend Milch haben, so dass Sie nach der anstrengenden Zeit der letzten Tage mit einem rundum zufriedenen, glücklichen, vollgestillten Baby belohnt werden.

weiterlesen Anlegepositionen


Ernährung in der Stillzeit

Sicherlich haben Sie schon vor der Geburt darauf geachtet, dass Ihre Ernährung ausgewogen und gesund ist. Eine abwechslungsreiche Milchkost mit:

-       Obst und Gemüse        
-       Milch und Milchprodukten
-       Getreideprodukten (möglichst Vollkorn)
-       Mageres Fleisch, Geflügel, Fisch und Eier

Muss ich, wenn ich stille, jetzt für zwei essen?

Stillende Frauen benötigen ca. 700 – 800 kcal/Tag um Milch produzieren zu können. Da jedoch in dieser Zeit der Stoffwechsel darauf programmiert ist, alle Nährstoffe optimal zu verwehrten, und vor der Geburt ein Energievorrat in Form von kleinen Fettpölsterchen angelegt wurde, benötigt eine stillende Frau nun nur noch ca. 200 kcal/Tag mehr als eine nicht stillende Frau. Die weitverbreitete Meinung, man müsse, wenn man stillt, für zwei essen, ist also nicht richtig. (Man kann zum Beispiel die benötigten 200 kcal/Tag schon durch einen Becher Sahne-Frucht-Joghurt (á 150 g) zu sich nehmen).

Selbst wenn sich eine Mutter unzureichend ernährt, wird genügend Milch für ihr Baby gebildet. Sie gefährdet dabei aber möglicherweise ihre eigene Gesundheit und Widerstandskraft gegen Krankheiten, weil sich ihre Energiereserven aufbrauchen.

Bitte unternehmen Sie während der Stillzeit keine Schlankheitsdiät!

Durch die geringe Energiezufuhr kann es bei Ihnen zum einen zu Ermüdung und Mattigkeit kommen, und zum anderen können durch den übermäßigen Abbau von Fettgewebe fettlösliche Umweltgifte, die sich im Laufe des Lebens dort angesammelt haben, in die Muttermilch gelangen und Ihr Kind schädigen.

Also: Überflüssige Pfunde werden Sie auch nach der Stillzeit wieder los!
                                                                        

Gibt es bestimmte Lebensmittel die ich besser meide, wenn ich stille?

Die weitverbreitete Meinung, stillende Frauen dürfen nicht mehr alle Lebensmittel essen, weil sonst das Kind mit Bauchweh und Wundsein reagiert, hält sich hartnäckig. Stillende Frauen können jedoch so ziemlich alles essen! In den verschiedenen Kulturkreisen gibt es große Unterschiede über Ernährungsformen und Eßgewohnheiten. Eine europäische Frau wird sich zum Beispiel anders ernähren, als zum Beispiel eine asiatische Frau.

Sollte Ihr Baby doch einmal mit Blähungen, Wundsein oder Hautausschlag reagieren, lassen sie ungefähr 1 Woche bestimmte Nahrungsmittel, die bei Ihnen oder dem Vater des Kindes Probleme hervorrufen, auf dem Speiseplan weg. Beobachten Sie eine Verbesserung des Befindens Ihres Kindes, nehmen Sie die weggelassenen Lebensmittel wieder zu sich. Verschlechtert sich das Befinden danach wieder, hängt es höchstwahrscheinlich mit diesem bestimmten Nahrungsmittel zusammen.

Gibt es keine Unterschiede im Befinden Ihres Kindes, egal was sie essen, können Sie ohne Bedenken essen was Ihnen schmeckt und auf was Sie Appetit haben.
                               


Was tun bei Allergien?

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an die:

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes-Kind e.V. (AAK)                              Link:   
Nassausstr. 32                                                                                        www.aak.de    
35745 Herborn     Tel.: 02772-928730   

Dort bekommen Sie entsprechende Informationen.


Wie viel Flüssigkeit muss ich zu mir nehmen, wenn ich stille?

Eine stillende Frau sollte pro Tag etwa 2-3 Liter Flüssigkeit trinken. Bedenken Sie bitte, dass feste Nahrung zum Teil auch aus Wasser besteht. Darüber hinausgehende Flüssigkeitszufuhr steigert die Milchbildung nicht, sondern hemmt sie sogar eher. Das für den Milchspendereflex notwendige Hormon Oxytocin wird bei überhöhtem Flüssigkeitsangebot vom Körper zurück gehalten, so dass es zu einer verzögerten oder verhinderten Milchfreigabe kommt.

Es ist dann zwar Milch in der Brust, das Baby kann sie jedoch nicht erreichen, weil sie nicht freigegeben wird.


Also:

Trinken Sie nach Bedarf, entsprechend Ihrem Durstgefühl.

Stellen Sie sich vor jeder Stillmahlzeit ein Glas Mineralwasser, Tee oder Saft in greifbare Nähe, denn während des Stillens bekommen Sie automatisch Durst.


Empfohlene Getränke:

-   Natrium- und Kohlensäurearmes Mineralwasser
-   Milchbildungstee in der Mischung Kümmel-Fenchel-Anis (jedoch nicht mehr als 3 Tassen
    pro Tag, da in Einzelfällen Durchfall beim Kind beobachtet wurde.)
-   Früchtetees
-   Schlehensaft

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Vorsicht mit Kaffee und Alkohol!

Durch Koffein und Thein in großen Mengen, kann auch Ihr Baby unruhig werden. Schon eine Viertelstunde nach Genuss kann es in der Muttermilch nachgewiesen werden. Deshalb nur zurückhaltend genießen und eher mit zeitlichem Abstand zur nächsten Stillmahlzeit.

Als Alternative bieten sich Getreidekaffee oder Rooibuschtee an. Trinken Sie bitte keine hochprozentigen alkoholischen Getränke! Denn den Alkoholspiegel den Sie im Blut haben, haben Sie auch in Ihrer Milch. Ein Glas Wein, Sekt oder Bier zu besonderen Anlässen ist sicherlich vertretbar. Trinken Sie es möglichst nach dem Stillen, wenn eine längere Stillpause abzusehen ist. Als Alternative hierzu bieten sich Trauben- oder andere Fruchtsäfte.


Nikotin:

Ideal wäre es, wenn Sie schon während der Schwangerschaft auf Zigaretten verzichten. Gelingt es jedoch nicht, brauchen Sie nicht sofort abzustillen. Die Vorteile des Stillens überwiegen immer noch den Nachteilen des „gemäßigten“ Rauchens.

Achten Sie aber bitte darauf, dass niemand in der Gegenwart Ihres Kindes raucht! Denn Passivrauchen ist noch schädlicher als die Zigarettenstoffe in der Muttermilch. Nach ca. 90 min. ist nur noch halb so viel Nikotin in der Muttermilch als direkt nach dem Rauchen.


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Rund um die Brustwarze: Vorbereitung auf das Stillen

Das das Stillen enorme unwiederbringliche Vorteile in ernährungswissenschaftlicher, immunologischer, psychologischer und ökologischer Sicht für Sie und Ihr Kind zu bieten hat, braucht wohl nicht mehr gesondert hervorgehoben zu werden. Jedoch ist es sicher sehr hilfreich zu wissen, dass Stillen, genauso wie Schwimmen oder Fahrradfahren erlernt werden muss. Viele Frauen geben leider ohne die richtige Hilfe und fachliche Unterstützung das Stillen zu schnell auf. Somit werden diese Seiten in der Hoffnung, Ihnen und Ihrem kleinen Nachwuchs mit ein paar hilfreichen Tipps „Rund um das Stillen“ den Start in eine schöne Stillbeziehung zu geben, zusammengestellt. Wir wünschen Ihnen schöne unvergessene Augenblicke!

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Einige Vorurteile, die aus der Welt geschafft werden sollten:

„Meine Mutter und Großmutter hatten auch zu wenig Milch und haben nicht gestillt. Deshalb klappt es bei mir sicher auch nicht!“

Diesen Ammenmärchen sollten Sie keinem Glauben schenken. Mit Unterstützung und Ausdauer kann jede Frau Stillen.

„Meine Brüste sind zu klein. Ich bekomme bestimmt keine Milch.“ Die Größe der Brust ist nicht ausschlaggebend für die Milchmenge. Kleine Brüste haben weniger Fettgewebe, aber genauso viel Brustdrüsengewebe wie große Brüste, und dieses Gewebe ist maßgebend für das Stillen.

„Durch das Stillen bekomme ich einen Hängebusen“ Diese Angst ist unbegründet, da sich die Brust nicht durch das Stillen, sondern durch die Schwangerschaft verändert. Unterstützend kann ein gut sitzender Büstenhalter wirken.

Tipps rund um die Brustwarze:

Maßnahmen zum Abhärten der Brustwarzen, wie zum Beispiel:

a)      Bürstenmassagen

b)      Zwirbeln oder Herausziehen der Brustwarzen

c)      Übertriebene Reinigung mit Seifen oder anderen Substanzen

...sind überflüssig und können sogar schädlich sein!

Zu:

a)      Schutzschicht der Haut wird zerstört

b)      Vorzeitige Wehen können ausgelöst werden

c)      Körpereigene Fette werden entfernt und die Haut trocknet aus!

Wunde Brustwarzen werden nicht durch „Abhärtung“, sondern durch richtiges Anlegen vermieden!

Als einzige Maßnahme zur Vorbereitung der Brustwarzen auf das Stillen könnte man lediglich die Reibung der Warzen an der Kleidung (ggf. Loch in den BH schneiden), Luft, Sonne, sowie eventuelle Wechselduschen mit kaltem und warmen Wasser empfehlen.

Bitte starten Sie keine Versuche, schon vor der Geburt Milch aus der Brust zu drücken, da sonst Brustdrüsengewebe verletzt werden kann und wichtiges Kolostrum (sogenannte Vormilch, die schon während der Schwangerschaft für die ersten Lebenstage des Kindes gebildet wird) verloren gehen würde!

Was tun bei Flach- oder Hohlwarzen?

Als Flachwarzen werden Brustwarzen bezeichnet, die bei Stimulation oder Kälte nicht hervorstehen oder sich nicht aufrichten.

Als Hohlwarze (= eingezogene Brustwarze) werden Brustwarzen bezeichnet, die sich beim Zusammenpressen des Warzenhofes eher zurückziehen als hervorstehen.

Um die Brustwarzen auf das Stillen vorzubereiten, gibt es die Möglichkeit vor der Schwangerschaft sogenannte Brustwarzenformer oder Brustschilder zu tragen (in Apotheken erhältlich).

Sie sollten ab dem 5. Monat tagsüber regelmäßig unter dem Büstenhalter getragen werden. Nachts wird pausiert. Beim tragen übt so der BH Druck auf die Former aus, wodurch das Ausrichten der Brustwarzen unterstützt wird. Man sollte darauf achten, dass der BH groß genug ist, da der Druck sonst zu stark ist und es schmerzen kann.

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Bei Flach- oder Hohlwarzen, die erst nach der Geburt festgestellt werden, werden die Former für etwa ½  Stunde vor dem Stillen getragen.

Neben den Brustwarzenformern gibt es noch die sogenannte Niplette. Hierbei wird die Warze mittels eines Soges herausgezogen. Jedoch Vorsicht: Bei dieser Methode kann es passieren, dass vorzeitige Wehen ausgelöst werden.

Manchmal werden auch Brust- oder Saughütchen aus Silikon oder Kautschuk benutzt, um Schwierigkeiten beim Anlegen zu überwinden.                                                                    

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Folgende Schwierigkeiten können jedoch auftreten:

-         Das Kind kann durch das Saugen am „Hütchen“ verwirrt werden.

-         Die Milchproduktion kann zurückgehen.

-         Das Risiko für eine Brustentzündung oder Pilzinfektion erhöht sich.

Deshalb nur in Notfällen und nur für kurze Zeit benutzen!

Günstiger ist es, die Warze vor dem Anlegen mit einer Hand- oder Elektropumpe leicht anzupumpen oder durch Anlegen eines kalten Waschlappens hervorstehen zu lassen.

Jedoch sind all´ die verschiedenen Brustwarzenformen mit ihren Problemchen kein Grund, den Mut zu verlieren und es erst gar nicht zu versuchen.

Mit viel Geduld und fachgerechter Stillanleitung wird es Ihnen gelingen, Ihr Baby an die Brust zu legen und zu stillen. Denn durch kräftiges Saugen wird das Baby die Brustwarze mit der Zeit nach seinen Bedürfnissen „formen“!

Zum Schluss möchten wir Ihnen noch nahe legen, dass zu einer guten Stillvorbereitung auch eine gute Organisation für die Zeit nach der Geburt wichtig ist. Verteilen und delegieren Sie gewisse Hausarbeiten, oder begrenzen Sie Ihre Besucherzahlen.

Denn Stillen bedeutet Ruhe, Stille haben für die Bedürfnisse des kleinen neuen Menschleins. Auch die eigenen Bedürfnisse, wie „Abschalten“ und neue Kräfte sammeln, sollten nicht vernachlässigt werden. 

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                                                                                                                                                                       weiterlesen Milchproduktion