Mit Kleinkindern sicher durch den Winter

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Mit Kleinkindern sicher durch den Winter

Di., 02/04/2020 - 17:24
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Nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter benötigen Babys Licht und Sauerstoff. Dies bedeutet, dass die Kleinen auch bei kalten Temperaturen zum Spaziergang nach draußen müssen. Durch die verschiedenen Reize von kalter und warmer Luft wird das Immunsystem der Kinder nachweislich gestärkt. Also vollkommen egal, ob es gerade nieselt, regnet, schneit oder stürmt, man sollte mit dem Baby nach draußen gehen. Selbst wenn es nur kurz ist, ist der tägliche Spaziergang unerlässlich.

Wichtig bei einem solchen Spaziergang ist nur, dass das Baby warm und sicher eingepackt wird!

Ausflüge sind wichtig

Gerade die Kleinen mögen die täglichen Ausflüge, denn dann lernen Sie jede Menge an neuen Eindrücken kennen. Gerade an der frischen Luft fühlen sich die Babys wohl. Positiver Nebeneffekt ist, dass ihr Körper widerstandsfähiger gegen Erkältungen und Co. wird. Des Weiteren wird der Körper mit natürlichem Licht versorgt, was wiederum für die Produktion von Vitamin D sehr wichtig ist. Als Eltern sollten Sie nur auf den Spaziergang verzichten, wenn draußen der Wind ungewöhnlich scharf ist oder wenn es neblig ist. Letzteres wegen der zu hohen Luftfeuchtigkeit. Ist es kälter als minus 8 Grad, dann sollte man mit dem Säugling, der noch keine 7 Monate alt ist, ebenfalls zu Hause bleiben. Gerade in der ersten Zeit müssen die täglichen Ausflüge nicht übermäßig lang sein. Es reichen ein paar Minuten, die man aber kontinuierlich steigern sollte.

Die richtige Kleidung für die Kleinen

Wichtig bei den Spaziergängen in der kalten Jahreszeit, ist die richtige Kleidung für die Babys. Die Kleinen sollten ein Mützchen zum Schutz der Ohren tragen und Fäustlinge, damit die kleinen Hände nicht zu stark auskühlen. Des Weiteren haben sich Strampler und Wolljäckchen sehr bewährt. Beliebt ist die sogenannte Zwiebeltechnik bei der Kleidung. Dies bedeutet, dass man dem Baby mehrere Lagen an Kleidung anzieht und diese bei Bedarf schnell ausziehen kann. Sehr gut geeignet sind in jedem Fall natürliche und vor allen Dingen atmungsaktive Stoffe.

Gerade im Winter kann es durch sonnige Zeiten auch sehr warm im Kinderwagen werden und das Baby beginnt schnell zu schwitzen. Ist das Baby auf Dauer zu dick angezogen, dann ist es ebenso anfällig für Erkältungen, als wenn es dauerhaft zu dünn angezogen ist. Eltern sollten sich keine Gedanken machen, wenn die Hände, Nase oder die Füße trotz warmer Kleidung mal etwas kühler sind. Mit einem Trick kann man leicht feststellen, ob die Außentemperatur für das Baby richtig ist. Dazu wird im Nacken gefühlt. Hier sollte es angenehm warm sein, dann ist alles in Ordnung. Zugedeckt wird das Baby mit einem Fellsack über en man bedenkenlos eine Fleece Decke legen kann. Das Baby sollte jedoch nicht zu fest gewickelt werden, denn es muss sich schließlich noch bewegen können.

Baby Winter

Kinderwagen winterfest machen

Damit er Kinderwagen optimal für die kalten Temperaturen geeignet ist, sollte das Verdeck mit Kissen vor Zugluft geschützt werden. Damit die Kälte nicht von unten an das Baby gelangen kann, hat sich eine dünne Styroporschicht unter der Matratze sehr gut bewährt. Gegen Nässe von oben, hilft in der Regel eine Plane, die es meist passend zu jedem Kinderwagen Modell gibt.

Wird das Baby in einer Tragetasche oder in einer speziellen Babytrage getragen, dann sollte man ein wenig mehr Sorgfalt walten lassen. Die Gefahr des Auskühlens ist bei diesen Transportmitteln deutlich größer. Das Baby sollte möglichst einen Schneeanzug mit einer Kapuze tragen. Sehr bewährt haben sich hierbei Schneeanzüge mit integrierter Mütze und Fäustlingen. Der Anzug sollte auch lieber eine Nummer größer sein als zu klein. Das Gesicht des Babys wird mit einer speziellen Creme geschützt. Die Creme sollte dabei nur wenig oder besser keine Wasseranteile enthalten. Diese könnten an der zarten Baby Haut gefrieren und zu Frostschäden führen. Hier sollte man sich vom Kinderarzt oder von der Apotheke beraten lassen.

Kinderwagen

Wichtig für das Kinderzimmer

Auch in der kalten Jahreszeit sollte das Kinderzimmer ausreichend gelüftet werden. Allerdings gilt es darauf zu achten, dass das Baby nicht der Zugluft ausgesetzt wird. Man kann also durchaus lüften, wenn das Kind nicht im Raum ist. Wichtig ist auch, dass man darauf achtet, dass die Luft durch die Heizungsluft nicht zu trocken wird, denn das trocknet die Schleimhäute aus und macht das Baby anfällig gegen Erkältungen. Aus diesem Grund sollte gerade im Winter die Luftfeuchtigkeit im Kinderzimmer zwischen 50 und 70 % liegen. Die Temperatur im Kinderzimmer liegt im Idealfall zwischen 18 und 19 Grad. Dies ist für das Baby vollkommen ausreichend und seiner Gesundheit zuträglich.

Stillgruppen.de wünscht viel Spaß und Freude beim Spaziergang!