Wenn Du zu viel Milch hast

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Wenn Du zu viel Milch hast

Fr., 04/02/2021 - 17:28
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In Fachkreisen nennt man die Überproduktion von Muttermilch Hypergalaktie oder Hyperlaktation. Das ist der Fall, wenn die Mutter mehr Milch produziert, als das Kind überhaupt benötigt bzw. beim Stillen trinkt.

Abhängig von der Menge der Überproduktion, sind dann auch die Probleme bzw. Symptome ganz unterschiedlich. Dies bezieht sich dann sowohl auf das Kind, wie auch auf die Mutter.

Besonders unmittelbar nach der Geburt kann dieses Problem auftreten, da sich die Muttermilchproduktion erst einmal auf die Nachfrage des Kindes einpendeln muss. Wie kann es nun überhaupt zu solch einer größeren Überproduktion kommen und wie kann man dieses Problem behandeln bzw. lösen?

Die Ursachen für eine Hypergalaktie

Die Gründe und Ursachen für eine solche erhöhte Milchproduktion sind zahlreich und können nicht pauschal zusammengefasst werden.

Zum einen kann eine solche Überproduktion tatsächlich auch genetisch bedingt sein bzw. an einer Veranlagung liegen, da die Muttermilchproduktion ja hormonell gesteuert wird. Dein Körper hat also die Information erhalten, die Produktion möglichst hoch zu halten, ohne das es schon zu einer entsprechend hohen Nachfrage gekommen ist.

Erst nach einigen Tagen und Wochen pendelt sich die Milchbildung genau auf die Nachfrage Deines Kindes ein. Das bedeutet, es wird genau nach Bedarf produziert.

Es kann aber auch sein, dass tatsächlich ein falsches Stillmanagement zu einer zu hohen Milchproduktion führt bzw. geführt hat. Falls Du also aufgrund einer falschen Annahme (zum Beispiel wenn das Baby oft weint und Du denkst, die Milch reicht nicht aus) die Muttermilchproduktion noch zusätzlich angekurbelt hast (häufiges Wechselstillen oder gar zusätzliches Abpumpen mit einer Milchpumpe), obwohl die Nachfrage gar nicht dar war.

Auch kann die Behandlung einer Mastitis durch häufiges Abpumpen, die Milchproduktion übermäßig anregen.

Weiterhin gibt es noch mögliche Erkrankungen Deines Hormonsystems, welche zu einer ungewollten Erhöhung Deines Prolaktinspiegels führen können. Der erhöhe Prolaktinspiegel führt dann automatisch zu einer überhöhten Produktion von Milch. Eine Ursache ist eine Schilddrüsenerkrankung, die bei Dir vorliegen kann.

Manche Medikamente können aber ebenfalls zu einem erhöhten Prolaktinspiegel führen. Unter anderem sind dies die folgenden Medikamente:

  • Antidepressiva
  • Antihistaminika
  • Blutdrucksenker

Welche Symptome treten auf?

Wenn Dein Körper zu viel Milch bildet, dann kann das an Symptomen bei Dir und auch bei Deinem Baby erkannt werden. Bei Dir können zum Beispiel folgende Symptome auftreten:

  • feste, angespannte Brüste, die irgendwie nie richtig geleert werden können
  • Schmerzen durch einen starken Milchspendereflex
  • Du verlierst andauern Muttermilch (auch nach der Stillmahlzeit)
  • Die prallen Brüste hindern Dich am Schlaf und es kommt nicht zum Stillen
  • Ein Milchstau oder eine Brustentzündung kommen oft vor

Es kommt zu wunden Brustwarzen, weil Dein Kind die Milch mit Abklemmen oder ähnlichen Aktionen an Deiner Brust kontrollieren will. Bei Deinem Baby kann es zu folgenden Situationen kommen:

  • Es verschluckt sich ständig an dem übermäßigen Milchfluss, den es nicht kontrollieren kann und deshalb kommt es dann zum Würgen und sofortigen Abbrechen des Stillens
  • Dein Baby bekommt regelrecht keine Luft, weil der Milchfluss so überwältigend ist
  • Dein Baby fällt besonders durch ein sehr träges Verhalten auf, weil es sich daran gewöhnt hat, dass die Milch auch so fließt
  • Die Muttermilch läuft Deinem Kind regelrecht aus dem Mundwinkel
  • Dein Baby verweigert die Brust
  • Es kommt oft zu schmatzenden oder auch klickenden Geräuschen, da Dein Baby den Saugschluss oft lösen muss, weil die Milchmenge ihm zu groß ist
  • Es kommt zum Erbrechen oder Spucken
  • Dein Kind muss oft Aufstoßen
  • es kommt zu einer starken Gasbildung
  • Diese Gasbildung resultiert aus einem schaumigen, oft grünlichen Stuhl bei Deinem Baby. Dieser löst sich oft sehr spontan und mit großer Geschwindigkeit.
  • Es kommt zu einer schnelleren Gewichtszunahme bei Deinem Kind

Diese schnellere Gewichtszunahme kommt natürlich dadurch zu Stande, dass Dein Kind mehr Milch konsumiert und deshalb auch mehr Kalorien erhält. Umgekehrt kann es aber auch zu Gedeihstörungen kommen, wenn Dein Baby zum Beispiel den Milchfluss nicht kontrollieren kann und deshalb oft entnervt mit dem Stillen aufhört. Dann trinkt es effektiv zu wenig Milch und erhält deshalb dann natürlich auch zu wenige Nährstoffe.

Es wird vermutlich aber auch daran liegen können, dass Dein Baby die ganze Vordermilch aus der Brust gar nicht entleeren kann, um dann die besonders Kalorien- und nährstoffreiche Hintermilch zu trinken. Der Fettgehalt der Muttermilch nimmt nämlich erst zum Ende der Stillmahlzeit hin zu.

Dein Baby bekommt so also sehr viel Muttermilch, welche aber wenige Kalorien enthält. Dies führt dazu, dass Dein Baby oft hungrig ist und immer wieder an die Brust will. Wenn wir uns in solch einer Situation befinden, dann kommt es sehr oft zu Blähungen und Koliken bei Deinem Kind. Es ist zu einer Laktose Überladung bei Deinem Kind gekommen und im Darm bildet sich ein grünlicher, schäumender Stuhl. Das ist für Dein Kind natürlich sehr unangenehm!

Wenn das Problem nicht erkannt wird

Leider kommt es sehr oft bei Frauen zu der Entscheidung abzustillen, wenn das Problem der erhöhten Milchproduktion nicht rechtzeitig erkannt wird. Der Schmerz der Mutter ist einfach zu groß bei zahlreichen, nicht enden wollenden Brustentzündungen, den ewig harten Brüsten und den dauerhaften Schmerzen.

Dazu kommt dann natürlich noch das ewig schreiende Kind, was mit dem Milchfluss nicht klar kommt und unter den Koliken leidet. Viele Menschen wollen dann genau das Gegenteil des eigentlichen Problems erkennen und diagnostizieren eine nicht ausreichende Milchbildung. Sie sagen also, die Mutter produziert zu wenig Milch, was natürlich vollkommen falsch ist! Sie verstärken dann das Problem sogar noch mehr, in dem sie Maßnahmen zur Steigerung der Milchproduktion einleiten!

Behandlung der Koliken

Wenn das Kind Koliken hat, dann wird leider oft ein Abstillen oder sogar der Einsatz von einem Spezialsauger angeraten. Das ist leider vollkommen falsch und beendet unnötig eine mögliche Stillbeziehung.

Wenn Du ein verärgertes Kind hast, was sehr viel schreit, weil es vielleicht nicht mit der großen Milchmenge klar kommt oder eben sehr unter den entstandenen Blähungen leidet, dann vermuten einige „Experten“ oft Regulationsstörungen, die aber überhaupt nicht vorliegen. Eingeleitete Maßnahmen haben dann natürlich keine Erfolg, weil die Ursache ja eine andere ist!

Manchmal vermutet der Kinderarzt sogar eine gastro-ösophageale Reflux-Erkrankung die natürlich ebenfalls nicht vorliegt. Es wird unsinnigerweise Anti-reflux-Nahrung verschrieben. Auch das ist natürlich absolut nicht sinnvoll.

Einige Ärzte diagnostizieren sogar eine Laktoseintoleranz, wobei ja nur durch die totale Laktoseüberladung der Eindruck entsteht. Sie raten dann vom Stillen ab und wollen den Müttern (vollkommen falsch) eine laktosefreie Nahrung empfehlen.

Die Liste der Fehldiagnosen ist aber noch nicht ganz abgeschlossen und deshalb haben wir hier noch die Allergievermutung aufzuführen. Aufgrund der falschen Diagnose kann der „Spezialist“ auch auf eine Allergie des Kindes schließen, welche durch die Nahrung der Mutter ausgelöst wird. Du siehst, die Kreativität ist da und zerstört unsinnigerweise eine mögliche Stillbeziehung!

Wer sich dann noch zu einer Diät verleiten lässt, verursacht so vielleicht selbst eine Störung der Stillbeziehung und es kommt zum Abstillen.

Es kann natürlich sehr wohl zu negativen Reaktionen bei Deinem Kind kommen, wenn es die unglaublichen Mengen an Flüssigkeit nicht verarbeiten kann. Da die Darmwände Deines Kindes noch sehr instabil sind, kann es zu einer Überdehnung derer kommen und einige Stoffe könnten in die Blutbahn des Babys geraten. Dies ist natürlich eigentlich so nicht vorgesehen und verursacht ein Problem.

Wenn man die Milchproduktion aber relativ zügig auf ein normales Niveau einpendeln kann, dann verschwinden diese Symptome oft relativ schnell.

Andere Symptome sind möglich!

Besonders wenn Dein Baby die oben genannten Symptome hat, solltest Du Dich von einer erfahrenen Stillberaterin oder einer Laktationsberaterin unterstützen lassen! Diese wird dann die Brüste untersuchen und sich ein vollständiges Bild der Stillbeziehung, der Stillmahlzeit und der Ausscheidungen Deines Kindes machen.

Oft liegt auch ein zu kurzes Zungenbändchen bei dem Kind vor und es kommt zu einer sogenannten Saugschwäche. Manchmal auch Schluckstörungen oder eine verdeckte Gaumenspalte. Alle diese Gründe können ebenfalls dazu führen, dass der Saugschluss nicht gehalten werden kann und ein effektives Trinken nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist.

Wie Du aber bereits weiter oben gelesen hast, ist die korrekte Identifikation der Ursache der Stillprobleme sehr wichtig. Denn nur so werden auch die richtigen Maßnahmen eingeleitet!

Behandlungsmöglichkeiten bei einer erhöhten Milchbildung

Wenn die Diagnose also nun korrekt gestellt worden ist, können geeignete Maßnahmen eingeleitet werden. Diese können wie folgt aussehen:

  • Die erhöhte Milchbildung soll ja möglichst reduziert werden. Deshalb sollte Dein Kind selbst die Brust wählen und an dieser solange trinken können, wie es mag. Die Brust sollte also nur gewechselt werden, wenn Dein Kind Dir entsprechende Signale dazu gibt. Oft reicht es schon vollkommen aus, wenn ein Kind an einer Brust trinkt und dann zufrieden einschläft.
  • Sehr zu empfehlen ist auch eine zurückgelehnte Stillposition (Laid Back Nursing). So fließt vermutlich weniger oder langsamer Milch und Dein Kind kommt mit dem Milchfluss besser zurecht. Manchmal gelingt eine Stillzeit auch schon mit einer seitlichen Stillposition besser. Ebenfalls kann auch eine halbliegende Anlegeposition schon den gewünschten Erfolg bringen. Probiert es einfach einmal aus.
  • Um die Fließgeschwindigkeit etwas zu senken, kann die Mutter auch die Brust mit Ihrer Handfläche leicht pressen. Dabei handelt es sich um das sogenannte „Breast press“, bei dem man die Milchgänge um den Brustwarzenhof abpresst.
  • Damit Dein Kind auch an die nährhafte und fettreiche Hintermilch gelangt, solltest Du versuchen, möglichst immer nur eine Brust anzubieten. Diese sollte nach Möglichkeit bei der Stillmahlzeit ausschließlich genutzt werden.
  • Weiterhin gibt es auch die Möglichkeit des sogenannten Blockstillens, welches aber unbedingt von einer Stillexpertin begleitet werden sollte! Dabei wird grundsätzlich nur die eine Brust angeboten und eine Brust wird vollständig pausiert. Das Blockstillen ist aber nicht ganz ungefährlich, da es natürlich auch einen Milchstau oder eine Brustentzündung verursachen kann.
  • Jede zusätzliche Form der Brustentleerung (egal ob abpumpen mit einer Milchpumpe oder das Ausstreichen mit der Hand) muss eingestellt werden oder auf ein mögliches Minimum reduziert sein! Denke immer daran: jede Art der Nachfrage von Muttermilch an Deiner Brust, wird die Milchproduktion anregen und das Angebot erhöhen.
  • Wenn das Kind die Brust verweigert, weil es Probleme mit der hohen Milchflussgeschwindigkeit hat, dann kann die Brust auch vorher schon etwas mit einer Milchpumpe oder per Hand entleert werden, um den Druck und somit den Milchfluss etwas zu reduzieren. Die so gewonnene Milch kann dann per Becher oder mit anderen, geeigneten Hilfsmitteln verfüttert werden. Die Brust soll aber nur sehr restriktiv abgepumpt werden, da wir ja eigentlich eine Reduzierung der Milchproduktion erreichen wollen.
  • Wenn das Kind die Brust vollständig verweigert, dann kann das normale Stillen auch einfach pausiert. In dieser Zeit pumpt die Mutter die Milch mit einer Milchpumpe ab und pumpt mit der Zeit immer weniger, damit die Milchproduktion automatisch reduziert wird.
  • Mit einer Brustmassage kannst Du den Fettgehalt der Milch früher steigern, da sich dann die Fettkügelchen viel eher von den Wänden der milchbildenden Alveolen lösen und die sonst anfänglich nach wässrigere Muttermilch viel nahrhafter machen.
  • Wenn der Milchfluss zu stark ist, dann werden manchmal auch Stillhütchen eingesetzt. Sie können den Druck und den Fluss der Milch vielleicht etwas hemmen und auch ein Spritzen verhindern, dass Kernproblem können sie aber natürlich nicht lösen. Weiterhin kann die Nutzung von Stillhütchen auch neue Probleme verursachen, wodurch ein Einsatz also wohl überlegt sein sollte! Bei dem Einsatz von Stillhütchen, solltest Du den Rat einer Stillberaterin einholen.
  • Medikamente die den Milchfluss erhöhen, sollten unbedingt vermieden werden. Nimmt die Mutter also Antihypertensiva, Antihistaminika oder Antidepressiva ein, so sollte nach Alternativen Ausschau gehalten werden.
  • Manchmal kann man es vielleicht auch mit alternativen Heilpflanzen versuchen. Das konnte zum Beispiel Salbei oder Pfefferminze sein. Ordentliche Studien zu der Wirksamkeit gibt es aber eher nicht. Die Wirksamkeit dieser Pflanzen wurde eher durch Geschichte und Tradition übermittelt. Viele Mütter berichten über den Eindruck, dass der Verzehr von Pfefferminztee bei Ihnen zu einem Rückgang der Milchproduktion geführt habe. Meist wird jedoch die Salbeipflanze empfohlen, wobei es auch hier keine wirklichen medizinischen Evidenzen gibt. Empfohlen wird hier die Zugabe von ein bis drei getrockneten Salbeiblättern pro Tasse Tee zum Verzehr. Auch hier reagiert sicherlich jede Frau anders und deshalb wird nach dem Verzehr eine Beobachtung der Muttermilchproduktion und auch des Kindes empfohlen. Eine fortlaufende und vielleicht auch zu hohe Dosierung von Salbei, kann bei der Mutter verschiedene Nebenwirkungen verursachen. Unter anderem können dies: Blutzuckerabfall, häufiges Niesen, starke Benommenheit oder sogar Erbrechen und Übelkeit sein. Mütter mit Vorerkrankungen, wie zum Beispiel: Diabetes, Asthma oder Epilepsie, sollten darauf vielleicht verzichten. Grundsätzlich müssen die Frauen die Reaktion auf den Verzehr beobachten und sich entsprechend an die richtige Menge Salbei herantasten. So kann es auch sein, dass die Verzehrmenge einfach erhöht werden muss, um eine Effekt zu erkennen. Viele Frauen trinken den Salbeitee alle zwölf Stunden innerhalb von drei Tagen und können dann einen Effekt erkennen.

Der Fall, dass am Anfang oft mehr Milch produziert wird, kommt gar nicht so selten vor. Es ist meist Veranlagungssache und das Angebot pendelt sich ganz automatisch von zu viel auf passend ein. Das Angebot orientiert sich irgendwann an der Nachfrage. Falls die Milchproduktion aber nicht automatisch zurückgeht (oder durch eingeleitete Maßnahmen), dann sollte auf jeden Fall eine Prüfung durch eine Laktationsberaterin erfolgen oder eine ärztliche Untersuchung. Mögliche Ursachen sind: Hyperprolaktinämie durch Schilddrüsenüberfunktion oder andere hormonelle Erkrankungen.

Bei ganz besonders schwierigen Fällen, bei denen sich die Produktion der Muttermilch nicht durch geeignete Maßnahmen drosseln lässt, kann die Produktion eventuell aber durch Medikamente gedrosselt werden. Ein geeignetes Medikament ist zum Beispiel Pseudoephedrin. Es wird international von Experten empfohlen, ist aber leider als Monopräparat bei uns gar nicht erhältlich. Es mag sich jetzt etwas komisch anhören, aber tatsächlich wäre die Anti Baby Pille eine geeignete Alternative, da sie einen Anteil von Östrogen hat. Die Academy of Breastfeeding Medicine (ABM) empfahl bereits im Jahre 2020 Medikamente mit einem Anteil von ungefähr 20 bis 35 µg Östrogen. Eingenommen werden soll diese Substanz jedoch frühestens ab der sechsten Woche nach der Entbindung um den normalen Aufbau der regulären Milchproduktion nicht zu zerstören.

Schon nach einer Woche, kann es zu einer deutlichen Reduzierung der Milchproduktion kommen. Dies muss genau beobachtet werden, damit sich die Milchbildung genau im richtigen Level einpendelt. Manchmal kann es aber auch vorkommen, dass die Mütter die Antibabypille eine sehr lange Zeit einnehmen müssen, um die entsprechend richtige Milchproduktion zu erreichen.

Wirkstoffe Bromocriptin und Cabergolin

Zur Reduktion der Milchbildung können auch noch die Wirkstoffe Bromocriptin und Cabergolin genutzt werden. Dieses sollte eher genutzt werden, da es für die Mutter verträglicher sein soll, als das Bromocriptin. Die genaue Dosis und den Einsatz, solltest Du aber zwingend mit einer Laktationsberaterin und einem Arzt abstimmen. Dies ist bei dieser medikamentösen Behandlung zwingende Voraussetzung!

Eine gute Nachricht noch zum Schluss: Die Milchproduktion pendelt sich aber in den meisten Fällen, von ganz alleine auf die benötigte Menge ein.

Wir wünschen Dir alles Gute und eine schöne Stillzeit! Dein Stillgruppen.de!

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